Google Plus wird noch früher eingestellt


EIGENTLICH SOLLTE GOOGLE+ ERST IM AUGUST 2019 FÜR PRIVATE NUTZER GESCHLOSSEN WERDEN. JETZT ZIEHT GOOGLE DEN SCHLUSSSTRICH ABER SCHON FRÜHER.

Noch rund 9 Monate sollte das Soziale Netzwerk Google+ eigentlich noch bestehen bleiben, wie man Anfang Oktober bekannt gab. Die Schließung wurde infolge einer fehlerhaften API beschlossen, die potenziell Daten von Nutzern verfügbar gemacht hatte. Nun hat Google in einem Blogpost bekannt gegeben, dass man einen Bug in einer weiteren API entdeckt habe und nun die Pforten bereits im April 2019 schließen wird.

Fast genau wie bei der ursprünglichen Meldung heißt es in dem Beitrag:

We’ve recently determined that some users were impacted by a software update introduced in November that contained a bug affecting a Google+ API. We discovered this bug as part of our standard and ongoing testing procedures and fixed it within a week of it being introduced. No third party compromised our systems, and we have no evidence that the app developers that inadvertently had this access for six days were aware of it or misused it in any way.

Dieser Bug hat Google zufolge rund 52,5 Millionen Nutzer betroffen und wurde binnen einer Woche gefixt. Auch hier verweist man darauf, dass es nicht klar ist, ob diese Lücke ausgenutzt wurde oder nicht. Auch hier hätten Daten wie Name, Alter oder Beschäftigung abgerufen werden können – selbst, wenn diese als „privat“ deklariert wurden.

Die Konsequenz die man aus dem erneuten Bug zieht lautet nun also, dass man in den nächsten 90 Tagen Google+ für Privatnutzer abschalten wird. In dieser Zeit will man den Nutzern Möglichkeiten an die Hand geben, wie man seine Daten und Medien von Google+ exportiert und migriert.

Damit zieht Google+ fast gleich mit dem Messenger Allo, der bereits im März abgeschaltet wird. Sieht so aus, als würde man in Mountain View aktuell im großen Stil Tabula Rasa machen.

Ich zumindest bin nicht der größte Fan davon.

3 Antworten

  1. Mitch Online sagt:

    Ganz schön schwach von Google. Ich persönlich glaube kaum das die Bugs an dem Entschluss schuld sind. Denn wenn wenn Microsoft, zum Beispiel, wegen jedem Bug irgend eine Software beenden würde dann wüsste heute schon mit Sicherheit niemand mehr wer diese Firma ist.

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