Lieber Phablet als Tablet: Anstieg der Nutzerzahlen bei 5-7 Zöllern

Ich erinnere mich noch, wie die Welt damals gelacht hatte, als Samsung das Galaxy Note vorgestellt hat. Das erste Phablet (damals musste der Begriff erst noch erfunden werden) war mit 5,3 Zoll für heutige Verhältnisse gar nicht so groß – aber damals hatte man keine noch so blöde Schokoladentafel-Referenzen ausgelassen.

Tatsächlich aber hatte Samsung damit eine neue Geräte-Reihe etabliert, die sich bis heute durchsetzt (mittlerweile hat sich ja sogar Apple mit dem iPhone 6 Plus gegen ein 4 Zoll Geräte, das man mit einem Hand bedienen kann entschieden). Und der Trend scheint sich fortzusetzten: im Verlauf eines Jahres hat sich der Anteil der Smartphones mit einer Displaygröße von 5,0-6,9 Zoll mehr als verdreifacht:

Infografik: Immer mehr Nutzer greifen zu Phablets | Statista
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Dabei sind alle anderen Zahlen (bis auf kleine Tablets) tatsächlich gesunken. Kein Wunder; heute muss man sich mit einem Phablet im Grunde nicht mehr entscheiden. Man hat alles, was ein Smartphone ausmacht und gleichzeitig einen so großen Bildschirm, dass man den Tablet-Faktor (lesen, Videos schauen, angenehmes Schreiben) gleich mit abdeckt. Aber in der Regel kommen die sehr großen Geräte auch mit sehr großen Akkus, sodass man weniger häufig ein Problem damit hat, dass sich der Stand der Batterie vorzeitig im roten bereich bewegt.

Sehen wir hier einen Trend? Ganz offensichtlich – auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass die High-End Geräte so ziemlich alle momentan in genau dieser Größenordnung zu finden sind und Nutzern oft kaum eine andere Möglichkeit bleibt, als zu einem Phablet zu greifen, wenn sie das Topmodell einer Serie haben wollen…

 

 


Quelle: statista

 

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