Triple-Kamera im iPhone: nicht schön, aber Apple


Was ist noch besser als zwei Kameras auf der Rückseite? Noch eine weitere Kamera.

Schaut man sich aktuell in der Smartphone-Welt um, dann scheint der derzeitige Trend zumindest auf der Rückseite zur dritt- und viert-Kamera zu gehen. LG tut es, Samsung tut es, Huawei tut es und mit dem nächsten iPhone wird auch Apple einen weiteren Sensor unterbringen und damit die Gesamtanzahl der Kameras auf der Rückseite des Smartphones auf 3 erhöhen.

Allerdings wird die Anordnung dieser drei Sensoren wohl wenigstens fragwürdig, denn was vor einigen Wochen noch als „könnte eventuell sein“ galt, ist jetzt dank eines Bildes der vermeintlichen Rückseite des iPhone 11 wohl bestätigt: die Kameras werden in einer Dreieck-Form in einem quadratischen Kamera-Buckel in der Ecke auf der Rückseite platziert. Klingt kompliziert und sieht nach typischer Apple-Manier auch ziemlich behämmert aus:

Als realistisch darf man dieses Design einschätzen, da es einen vorherigen Leak aus der verlässlichen Quelle von OnLeaks entspringt, der selten Informationen streut, die sich im Nachgang als nicht akkurat erweisen.

Bleibt also nur die Frage, wie lange es dauert, bis andere Hersteller dieses fragwürdige Design auch für die eigenen Geräte etablieren und wer genau der Meinung ist, dass das eine auch nur annähern gute Entscheidung für die Optik eines Smartphones ist. Huawei etwa hat den quadratischen Kamera-Buckel ja bereits beim Mate 20 Pro eingesetzt, aber diesen wenigstens mittig platziert, während LG es hingegen geschafft hat, zuletzt mehrere Kameras in einem Gehäuse unterzubringen, ohne einen Kamera-Buckel nutzen zu müssen und so eine durchgehend gerade Rückseite realisieren konnte.

Aber seien wir mal ehrlich: Apple wird mit dieser Design-Entscheidung davon kommen und wie gesagt; ich glaube, dass es nur die Tür für andere Hersteller öffnen wird, diese mehr als fragwürdige Optik auch um zu setzen…


Beitragsbild: phonedesigner

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