Sony bringt eigenen Heimlautsprecher mit Zusatzfunktionen

Konkurrenz belebt das Geschäft – oder wie war das noch mal?

Nachdem Google vor Kurzem angekündigt hatte, dass es in Zukunft mehr Geräte, als nur Google Home mit einem integrierten Google Assistant geben würde, sind im Rahmen der heute endenden IFA eine Reihe von smarten Heimlautsprecher von Drittanbietern vorgestellt worden. Auch Sony ist mit dabei und bringt mit dem LF-S50G sogar noch neue Funktionen (zu einem höheren Preis) als bei Google Home.

 

Gesternsteuerung, IPX3 und Display

Sony packt in den Lautsprecher direkt mehrere Features, die man bei anderen smarten Heimlautsprechern nicht findet: so besitzt der LF-SG50G ein Display in der Vorderseite des runden Gehäuses, das mindestens als Uhr-Anzeige dient. Dieses kann in seiner Intensität gedimmt oder komplett abgeschaltet werden.

Außerdem ist der komplette Lautsprecher IPX3 zertifiziert, was es erlaubt, ihn etwa in der Küche zu nutzen und sich nicht darum sorgen zu müssen, wenn er etwas Spritzwasser abbekommt. Mit in die Badewann kann man ihn damit allerdings nicht nehmen – das ist aber in Anbetracht der Tatsache, dass er ohnehin per Kabel mit Strom versorgt wird wohl ohnehin keine Option.

Sony wirbt übrigens explizit damit, dass man das stoffbezogne Gitter des Lautsprechers abnehmen und abwaschen kann.

 

Das spannendste Feature dürfte aber wohl die integrierte Gestensteuerung sein. Hierdurch kann man mit Bewegungen oberhalb des runden Deckels, in dem sich zwei Mikrofone befinden, die (Musik)Wiedergabe pausieren oder die Lautstärke regulieren. Project Soli lässt grüßen.

Hier befinden sich Sensoren, die das gerät per Gestern steuern lassen

 

Der LF-SG50G ist mit einem Satellitenlautsprecher mit 48 mm und einem 53mm Subwoofer ausgestattet. Bei beiden hat Sony clevere Passiv-Elemente verbaut, die den Klang deutlich verbessern sollen.

 

Preis und Verfügbarkeit

Der Sony LF-SG50G wird teurer als Google Home. Das sollte aber klar sein, da der Lautsprecher deutlich mehr Ausstattung bietet, als Googles Pendant. Immerhin rund 200€ soll der Zylinder kosten. Das ist natürlich kein Pappenstiel, wenn man aber daran denkt, dass auch Apple bald seinen HomePod unter die Leute bringen wird und dieser mit an rund $350 kosten wird, erscheint Sonys Lösung schon wieder günstig.

Der weltweite Verkaufsstart ist für Oktober diesen Jahres geplant.

 

 


Quelle: sony

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