[Review] AUKEY 12.000mAh Akkus mit und ohne Solar-Panel

Neben der Mini Drohne UA-P01 hat mir die Firma AUKEY ebenfalls zwei ihrer externen Akkus zum testen zur Verfügung gestellt. Worin sie die beiden unterscheiden und was ich von diesen Akkus halte, lest ihr hier in einer kurzen Zusammenfassung.

Hinter den Bezeichnungen PB-N28 und PB-P8 verbergen sich jeweils 12.00mAh starke Akkus für unterwegs, die

Design

Zugegeben: externe Akkus gibt es wie Sand am Meer und die meisten unterscheiden sich voneinander meist nur durch das aufgedruckte Logo. AUKEYs Lösungen erscheinen auf den ersten Blick ebenfalls eher unauffällig. PB-N28 ist deutlich rechteckig und eher länglich, während PB-P8 eher in die Richtung Smartphone-Formfaktor geht. Beide bieten jeweils 2 USB A-Anschlüsse und mikroUSB fürs Aufladen, eine Anzeige für den Ladestand des Akkus und eine eingebaute LED.

PB-P8 ist allerdings eindeutig als Outdoor-Lösung konzipiert: die Anschlüsse sind mit Gummi-Klappen versehen, die vor eindringendem Schmutz schützen sollen, rundherum ist der Akku mit einem verstärkten Gehäuse ausgestattet, dem man sicherlich den einen oder anderen Sturz abverlangen kann und an einer Ecke findet sich eine Öse für die obligatorische Trageschlaufe.

 

Funktionen

PB-B8

Natürlich auch durch das verbaute Solar-Panel sollte jedem klar sein, dass der AUKEY Akku PB-P8 nicht dafür gedacht ist, in der Schreibtischschublade zu verkommen. Hiermit kann der externe Akku im Sonnenlicht geladen werden, was natürlich bei weitem nicht so schnell geht, wie über microUSB an der Steckdose, allerdings natürlich potenziell die Umwelt schont und beim Ausflug unterwegs einfach ausgenutzt werden kann, um noch ein wenig Ladung in den Akku zu bekommen. Ich empfand die Ladegeschwindigkeit des Akkus in der Sonne als „okay“ – ich habe an sonnigen Tagen im November und Dezember getestet und habe über zwei Tage (je ~6 Stunden) in etwa 1/4 Ladung über das Solar-Panel gewinnen können. Das mag jetzt für manche nach extrem wenig klingen, aber das Panel auf dem externen Akku ist verhältnismäßig klein und deutlich effizientere Panels kosten auch entsprechend mehr Geld!

Seitlich am Akku sind 4 blaue LEDs angebracht, die bei einem Druck auf den kleinen orangenen Knopf oder eben beim Aufladen den Ladestand anzeigen. Die USB-Anschlüsse kommen mit zwei unterschiedlichen Ausgangsleistungen: auf der linken Seite bekommt man maximal 1A, auf der rechten Seite neben dem microUSB-Anschluss bis zu 2,4A.

Die LED, die zwischen den beiden Gummi-Klappen sitzt wird über einen langen Druck auf die Taste aktiviert und streut das Licht recht stark. Der Lichtkegel hat fast 180° und ist ausreichend hell, um bei völliger Dunkelheit einen kleineren Bereich zu erleuchten. Für ein Camping-Szenario ergibt das sicherlich auch Sinn.

Etwas enttäuscht war ich von den Gummi-Klappen des PB-P8 – diese sollen zwar im Outdoor-Szenario die Anschlüsse schützen, sind aber leider so wabbelig gewesen, dass sie doch sehr leicht aus den Ports herausrutschten und sie damit frei lagen.

 

PB-N28

Der andere von beiden Akkus ist der deutlich schickere und meiner Meinung nach ansprechendere. Das Kunststoff ist zwar deutlich weniger griffig, als beim PB-P8 und schon fast rutschig, aber durch die schmalere und längere Form liegt er trotzdem viel besser in der Hand. Alles Wichtige an diesem Akku spielt sich ebenfalls am oberen Ende ab: hier sitzen auf der Front zwei USB A-Anschlüsse, eine LED, deutlich davon jeweils der Ein-Aus-Taster und der microUSB-Anschluss zum Laden. Auf der Oberseite findet man den AUKEY-Schriftzug, der als Batterie-Anzeige dient.

Dabei leuchtet der Schriftzug in verschiedenen Farben, abhängig von der verbleibenden Ladung: weiß entspricht 70%-100%, grün bedeutet 30%-70% und rot entspricht 30% und weniger. Das ist tatsächlich deutlich schicker, als die Lösungen bei so ziemlich allen anderen externen Akkus und tatsächlich ein kleiner eye-catcher.

Die LED auf der Front strahlt beim PB-N28 deutlich direktionaler und eignet sich eher als klassischen „Taschenlampen-Eratz“, um ein bestimmtes Objekt anzuleuchten. Dabei ist sie nicht nur gefühlt heller, als die LED im PB-P8

Beide USB-Anschlüsse sind mit einer Ausgangsleistung von 3A angegeben.

 

Laden

Ich habe beide Power Banks zum Laden einiger Geräte eingesetzt und bin insgesamt mit der Ausgangsleistung zufrieden. Dabei war der PB-N28 natürlich etwas schneller bei den Geräten, die eine so hohe Aufnahme unterstützen. Aber selbst an dem 1AAusgang des PB-B8 kann man ein Smartphone gut laden (es dauert nur natürlich etwas länger), wobei der sich wohl eher für kleine Geräte anbietet.

Mit Kapazitäten von jeweils 12.000mAh bieten beide externen Akkus genug Saft, um auch größere und aktuelle Smartphones bis zu 5 Mal aufzuladen und ich habe etwa mein Nexus 6P erfolgreich 3 1/2 Mal laden können.

Die USB-Anschlüsse sind sauber verarbeitet, wodurch ein versehentliches Herausziehen des Kabels eher unwahrscheinlich ist. Lediglich die Gummi-Klappen des PB-B8 kann einen ein wenig stören, wenn diese herumwabbeln. Beide Geräte kommen übrigens mit einem Kabel USB A auf microUSB, das zum Laden der Powerbank oder eines Geräts mit microUSB-Anschluss genutzt werden kann.

Beide Akkus unterstützen AUKEYs AiPower Technologie und sollen sich damit der Aufnahme des angeschlossenen Geräts anpassen können.

Was ist AiPower Technologie? AUKEY erklärt es im kleinen Handbuch so:  „Die USB Ports erkennen automatisch ihre mobilen Geräte und sind mit ihnen kompatibel“ und „Die USB Ports identifizieren die Spannungseinstellungen des Geräts und passen den Ausgang automatisch an, so dass Sie das Gerät mit voller Geschwindigkeit aufladen können“

 

Fazit

Beide Powerbanks sind mit ihrem Verhältnis von Größe zu Kapazität in meinen Augen sehr gut. Ich beide sind einigermaßen handlich (eine breiter, eine länger) und finden nicht nur im Rucksack oder der Handtasche Platz, sondern können auch während des Ladens locker in eine Jacken- oder Hosentasche gesteckt werden. Bei eher Outdoor-orientierten PB-B8 hätte ich mir vielleicht ein eingebautes microUSB-Kabel gewünscht, damit man gerade für ein solches Szenario kein weiteres, separates Kabel tragen muss, aber in Anbetracht der derzeitigen Optionen (Lightning, USB Typ-C, microUSB) kann man das vergeben.

Mir persönlich sagt das schlichte Design des PB-N28 etwas eher zu, aber das ist auf jeden Fall Geschmackssache.

Beide Powerbanks gehen für etwa 20€ über die Ladentheke, was ich für angemessen halte und man bekommt auf jeden Fall im Verhältnis zu den Preisen für deutlich kleinere externe Akkus eine hohe Kapazität für den Preis.

 

 

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