Schickes Design, zwei Größen, alter Prozessor: Misfit Vapor 2 vorgestellt


Endlich wieder eine größere Smartwatch. Vielleicht könnte die Misfit Vapor 2 endlich meine betagte Moto 360 ablösen…

Nachdem der Markt für Smartwatches in den vergangenen Monaten sehr eingeschlafen wirkte und sich viele vielleicht fragten, ob die Handgelenkcomputer überhaupt eine Zukunft haben, wirkt es momentan eher so, als wären wieder mehr Hersteller daran interessiert, neue Modelle auf den Markt zu bringen und das Geschäft wieder ordentlich anzukurbeln. Auf jeden Fall hatte Google mit der kompletten Überarbeitung von Wear OS vor wenigen Wochen dafür gesorgt, dass das Thema der Smartwatches im allgemeinen wieder häufiger in den Schlagzeilen auftauchte – Qualcomms Ankündigung des Snapdragon Wear 3100 trug sicherlich seinen Teil dazu bei.

Jetzt hat auch die Fossil-Tochter Misfit eine neue Smartwatch vorgestellt und mit dem Nachfolger der Vapor ein solides Upgrade gezeigt, das allerdings leider nicht auf den neuen SoC von Qualcomm setzt, sondern noch auf den Vorgänger, den Snapdragon Wear 2100.

Die Misfit Vapor 2 bietet dabei integriertes GPS, einen verbesserten Pulsmesser und die bekannten Features einer aktuellen Smartwatch, wie das Erfassen von Schritten, eigenständige Wiedergabe von Musik über Bluetooth Kopfhörer und durch den Einsatz von Wear OS den Zugriff auf viele Applikationen. Das Display ist ein AMOLED-Panel und bietet eine Pixeldichte von 328ppi. Der Akku misst 300, bzw 330 mAh.

Was mich persönlich allerdings aufhorchen lässt: die Vapor 2 gibt es in zwei Größen: eine Variante kommt mit einem 41mm Case (1,2″ Bildschirm) und die zweite mit 46mm (1,4″ Bildschirm). Damit bietet Misift hier eine Smartwatch auch in einer Größe an, die mir eher zusagt und näher an dem ist, was ich von meiner Moto 360 gewohnt bin. Die meisten anderen und bisherigen Smartwatches waren in ihren Größen häufig eher ein klein wenig zu klein für mein Handgelenk und ich kann mir tatsächlich vorstellen, diese Uhr als Alternative an den Arm zu schnallen.

 

Die Smartwatch gibt es in verschiedenen Ausführungen für das Gehäuse und natürlich das Armband, wobei letzteres nach Belieben getauscht werden kann, da man hier auf normale Stege setzt und so schnell ein anderes Band einsetzten kann.

Die Misfit Vapor wird ab $249 in den Verkauf gehen. Allerdings ist noch nicht bekannt, wann die Uhr hierzulande erhältlich sein wird.

 

 

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