Qualcomm mit Prozessoren im 7nm-Verfahren und kein Snapdragon 855


Qualcomm ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Chip-, bzw. Prozessor-, bzw. SoC-Hersteller der Welt herangewachsen. Viele Smartphones und andere Geräte setzen auf die Recheneinheiten von Qualcomm und da ist natürlich auch der Druck hoch, Innovationen zu präsentieren. Im Winter diesen Jahres erwarten wir den neuen SoC für die Flaggschiffe der Smartphone-Hersteller für 2019, aber dieser wird wohl nicht die bisherige Namensgebung von Snapdragon 835 und 845 fortführen.

Die Prozessor-Reihen Snapdragon 600 und 700 werden umbenannt werden und künftig als Snapdragon 7150 und Snapdragon 7250 geführt werden und damit die Mittelklasse bedienen. Die teuersten und leistungsstärkste Reihe wird von 800 auf 8000 aufgestuft – statt eines Snapdragon 855 wird es wohl einen Snapdragon 8150 geben. Die neue Namensgebung erlaubt es Qualcomm, in den einzelnen Bereichen einfacher andere SoCs zu platzieren, bzw. diese erkennbar als Alternativen zu anderen verfügbaren Optionen anzubieten.

Der Snapdragon 8150 wird dabei im 7nm-Verfahren gefertigt werden, was theoretisch eine höhere Effizienz bei Energie und Performance bedeutet – zumindest im direkten Vergleich zu größeren Abständen. Wie es aussieht, wird der SoC aber noch nicht mit einem neuen Modem ausgestattet sein, das auch die Kommunikation in 5G-Netzen ermöglicht. Was auf dem Papier vielleicht ernüchtern wirken könnte, ergibt aber in meinen Augen irgendwo Sinn: da Qualcomm selber jährlich neue Iterationen der eigenen Prozessorreihen vorstellt und 5G noch nirgendwo so weit ausgereift ist, dass es zwingend notwendig wäre, es schon jetzt voll zu unterstützen, kann man sich die 5G-Option für das Modem noch für die nächste Generation aufsparen.

Rechnen dürfen wir indes mit dem Snapdragon 8150 für etwa Ende des Jahres. Die letzte Snapdragon Tech Summit fand Anfang Dezember 2017 statt und dort wurde dann auch der Snapdragon 845 vorgestellt.

 

 


via winfuture

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