Oculus, bzw. Facebook haben die Vorbestellung der eigenen VR-Brille, der Oculus Rift bereits gestartert – nun hat HTC nachgezogen und die in Zusammenarbeit mit Valve entwickelte Vive für Vorbesteller für den 29.02.2016 in Aussicht gestellt. Ein denkwürdiges Datum – schließlich gibt es das nur alle 4 Jahre.

Obwohl man erst relativ spät mit der Vorbestellung starten wird, will man trotzdem den Liefertermin, der mit „irgendwann im April“ angegeben wird, einhalten und hat alleine damit der Konkurrenz eines voraus: die Sicherheit der Käufer, dass das gerät nicht erst irgendwann kommt.

Jetzt liegt es an HTC und Valve, den Preis der VR-Brille ebenfalls so anzupassen, dass man Facebook ein Schnippchen schlägt. Es würde sicherlich ausreichen, wenn man anstelle der 699€ (599$) für die Rift einfach etwa 50€ weniger verlangt – eine Ohrfeige wäre aber ein Preis von 499$ bzw. 599€ (oder gerne auch ein klitzekleines bisschen weniger ;) ). Damit würde es für Oculus sehr, sehr schwer, zu argumentieren, wieso man eben nicht die Vive kaufen sollte, sondern das eigene Produkt.

Zumal die Vive mit der auf der CES angekündigten integrierten Kamera einen gewissen Vorteil gegenüber der Rift hat, nämlich, dass man nicht ständig Angst haben muss, über den Wohnzimmertisch zu stolpern und sich den Arm und die teure VR-Brille zu brechen.

Welche der beiden Brillen aber letzten Endes die bessere ist, wird man wohl nur im direkten Vergleich sehen können.

 

 


Quelle: theverge

 

Von Michael

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