HTC hat etwas „bahnbrechendes“ für die VR-Brille Vive – Ankündigung zur CES

Dass sich die Virtual Reality-Brille Vive von HTC etwas verspäten würde und erst im April kommenden Jahres einen Marktstart sehen wird, hatten wir bereits vor etwa 2 Wochen berichtet – jetzt ist auch bekannt geworden, warum man noch etwa 4 Monate benötigt: auf einem Event in China hat der CEO von HTC erklärt, dass man einen (Zitat) „sehr, sehr großen technologischen Durchbruch“ zusammen mit Valve bei der Entwicklung der VR-Brille erreicht hätte. Diese nicht ansatzweise näher erläuterte Technololgie sei so wichtig und groß, dass man sie um jeden Preis im ersten Modell der Vive integrieren wolle.

Man hätte sich entschieden dagegen gewehrt, noch in diesem (oder zu Anfang des kommenden Jahres) eine Variante ohne das Feature auf den Markt zu bringen und dann, wenige Monate später, eine aktualisierte Version. Das würde nur den Unmut unter den Käufern schüren. Wenn ihr mich fragt, spricht dort aber weniger HTC aus Herrn Wang, als Valve – aber das kann auch nur mein Bauchgefühl sein.

Wang hat es sich darüberhinaus nicht nehmen lassen, noch einmal einen kleinen Seitenhieb ín Richtung des schärfsten Konkurrenten Facebook zu schicken, die vor einigen Monaten Oculus und deren VR-Brille Oculus Rift gekauft hatten, zu senden. Er sagte, dass die Integration der neuen Funktion in die Vive gerade wichtig sei, um dem Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten:

Why would I buy a handicapped product? You won’t like it.

Damit spielt Wang auf das andere VR an, bei dem nicht die Brille von einer Kamera getracked wird, sondern daran angebrachte Kameras die relative Position im Raum ermitteln (Bildmaterial dazu bei Road to VR)

 

Noch immer unklar ist indes, wie viel die die Vive kosten wird – Cher Wang gab jedoch einen kleinen Hinweis, den die Kollegen bei engadget direkt einmal in Relation gesetzt haben: laut dem CEO habe man bereits einen Preis angepeilt und diesen den Mitarbeitern genannt, um zu klären, ob die ihn für angemessen hielten – 80% der Befragten hätten ausgesagt, dass der Preis angemessen, bzw. „affordable“ sei. Bei einem durchschnittlichen Gehalt von knapp 1600$ sind software engineers bei HTC nicht unbedingt überbezahlt und das könnte (ich betone) könnte auf einen Verkaufspreis von irgendwas um die 350$ deuten. </Spekulation>

 

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