Apple-Chef Cook hält nicht viel von Google-Foto-App

Nein, er mag sie nicht und kritisiert Google sogar dafür. Die neuen Google Foto App sorgte für Furore, denn Fotos bis 16 Megapixel können in die Cloud  hochgeladen werden und sogar Videos bis 1080p. Und das alles kostenlos.

Er findet es nicht in Ordnung, dass Google so großen kostenlosen Speicherplatz anbietet. Apple nimmt Gebühren für den jeden GB Speicher, der über das Basisangebot hinausgeht. Das Basisangebot sind 5 GB in der iCloud, 500 GB kosten monatlich 10€, ein Terabyte 20 € pro Monat. Dafür ist die iCloud werbefrei. Tim Cook bevorzugt es angeblich, wenn Nutzer Geld für den Speicher zahlen, dafür aber die Daten nicht gespeichert werden sollen- Also Geld ja, Daten nein; behauptet Apple zumindest.

Bisher hat Google aber laut dem Bericht des Google Watch Blogs weder Fotos noch personalisierte Nutzerdaten verkauft, Google finanziere sich über Werbebanner. Es ist auch nicht klar, was Apple genau mit den von Apple gesammelten Daten macht, denn die Firma mit dem Apfel ist auch eine Datenkrake und sammelt fleißig alles, was die User so preisgeben, ob gewollt oder ungewollt. Es geht hier weder um Apple-Bashing noch um die Glorifizierung von Google, beide Unternehmen verdienen Geld mit Daten, in welcher Weise auch immer. Und genau dieses Handeln dem anderen vorzuwerfen, ist absurd.


Quelle:

Google Watch Blog

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