Warum die Nintendo Switch Dock ein teures Stück Unfug ist…

Keine Frage; ich bin als eingefleischter Nintendo-Fan natürlich voll an Bord, was die neue Konsole Switch angeht. Meine WiiU ist bereits verkauft und hat den Grundstein der Finanzierung gelegt und die Konsole ist freilich schon vorbestellt – Allerdings muss ich auch ein wenig meinen Unmut über ein Detail, bzw. einen Teil der Hardware loswerden: die Nintendo Switch Dock.

 

Geheime Technik, die die Leistung steigert?

Bis Ende letzter Woche war nicht 100%ig klar, was die Docking-Einheit des Handheld/Konsolen-Hybriden leisten würde. Eingebaute, zusätzliche Rechenleistungen, aktive Kühlung des Systems, um die höhere Auflösung zu handlen, oder ganz andere, unbekannte Komponenten? Pustekuchen.

Nintendos Dockingstation ist nichts weiteres, als ein USB Typ-C Dock, wie man ihn wohl zuhauf auf Amazon und Co findet:

Viel Plastik, wenig Magie: Die Nintendo Switch Dock ist in erster Linie eine Halterung für die Tablet-Einheit der Switch mit 3 USB-Anschlüssen und einem HDMI-Ausgang. Umso mehr sollte der Preis von immerhin $90 überraschen – denn vergleichebare Geräte (mit mehr Anschlüssen) bekommt man bei Amazon für teils weniger als die Hälfte:

 

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und prognostiziere, dass dem Dock nicht doch eine geheime Komponente innewohnt, die sich nicht auch in anderen Docks findet und man das Tablet einfach genau so an eine solche Peripherie anschließen kann und das selbe Ergebnis bekommt, wie bei der originalen Nintendo Switch Dock.

Auf der anderen Seite verspricht das aber auch die Möglichkeit, schon sehr bald alternative Docking-Stationen von Drittanbietern zu sehen, die eben zum Beispiel eine aktive Kühlung der Konsole bieten könnten. Und das ist wiederum etwas Gutes, denn auch die Switch wird nicht davor gefeit sein, bei stärkerer Wärementwicklung (etwa bei sehr komplexen Spielen und hoher Belastung) unter Temperatur-Drosselung zu leiden. Etwas vergleichbares hatte ein Bastler damals für das (sehr gerne heiß laufende) Nexus 4 in Form des AnDock selber gebaut:

 

Ganz genau werden wir es wissen, wenn die Konsole am 03. März 2017 dann auf den Markt kommt und man die bereits verfügbare USB Typ-C Peripherie testen kann. Spätestens natürlich, wenn die Kollegen von iFixit sie auseinander nehmen ;)

 

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