„Now Playing“ auf Pixel 2 und Pixel 2 XL bekommt Historie


Wer es nicht nutzt, wird es wohl für eine Spielerei halten – aber Now Playing ist eigentlich ein ziemlich praktisches Feature, das man häufiger nutzt, als man vielleicht denken mag. Und der Verlauf ist ein willkommener Bonus.

Mit den Pixel-Smartphones der zweiten Generation hat Google ein Feature eingeführt, dass auf den ersten Blick schon sehr nach einem Gimmick aussieht, sich aber in der Realität als ziemlich praktisch herausstellte: Now Playing zeigt auf dem Sperrbildschirm und als Benachrichtigung an, welcher Song gerade im Hintergrund etwa im Radio oder sonst wo läuft und erspart euch jedes Shazam, den Assistant mit einem „wie heißt dieses Lied“ zu bemühen oder ähnliches um herauszufinden, wie dieses eine Lied heißt.

Mit den Smartphones Pixel 3 und Pixel 3 XL hatte man diese Funktion dann noch um ein nicht zu vernachlässigendes Detail erweitert und eine Historie hinzugefügt, die auflistet wann welcher Song erkannt wurde. Tatsächlich fehlte ein solcher Verlauf bis jetzt aber auf den beiden Geräten Pixel 2 und Pixel 2 XL, was Google aber jetzt offenbar im Hintergrund mit einem Update bereinigt hat. Ab sofort können auch Nutzern dieser beiden Geräte den Verlauf angezeigt bekommen:

Bei jedem Song kann über einen Klick auf den Titel ein Menü aufgerufen werden, der es erlaubt, das Lied direkt bei GPM oder Spotify aufzurufen, den Song eine positive Bewertung zu geben, zu einer Playlist hinzuzufügen oder über eine Teilen-Option jemandem den Hinweis zu dem Song zu schicken, wenn der- oder diejenige sich gefragt hatte, wie das Lied von gestern morgen hieß – oder es sich schlicht für eine Notiz zu speichern.

Das bemerkenswerte hierbei ist, dass die Geräte dabei nicht durch eine durchgehende Datenverbindung versuchen, das jeweilige Lied zu erkennen, sondern sie greifen dafür auf eine interne Datenbank zurück, die mehrere zig tausend Lieder beherbergt. Und bisher hat mich diese eher überrascht; so erkennt das Smartphone nicht nur aktuelle Songs oder Klassiker, die man schlicht kennen muss, sondern auch ausgefallene Lieder, bei denen, wenn ich sie dann auf dem Sperrbildschirm als erkannt sehe mit denke „ha – hätte ich nicht gedacht“.

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: