Nicht mehr kostenlos: Tesla-Käufer müssen jetzt für Internet zahlen! [Clickbait-Dienstag]

Wer sich einen Tesla zulegen will oder in den letzten Monaten gekauft hat, der wird künftig auch fortlaufend zur Kasse gebeten.

Tesla hat bekannt gegeben, dass man einen Plan, den man schon vor Jahren angekündigt hat, nun in die Tat umsetzen wird: zukünftig werden Käufer für die mobile Datenverbindung des Autos monatlich zahlen müssen.

Das hatte Tesla bereits im Jahr 2014 angekündigt – nun werden ab dem 01. Januar 2020 Gebühren für die Nutzung vom integrierten LTE in allen Teslas fällig. Immerhin 10 US-Dollar pro Monat lässt sich Tesla die uneingeschränkte Datenverbindung kosten, die ermöglicht, Netflix, YouTube oder Spotify zu streamen oder die vollwertige Satellitenansicht in der Navigation zu nutzen. Man nennt das ganze Premium Connectivity und dieser kostenpflichtige Dienst wird fällig für alle Käufer eines Teslas, die ab dem 01. Juli 2018 ihren Wagen gekauft haben.

Teslas Fahrzeuge sind standardmäßig mit einer durchgehenden LTE-Verbindung an das mobile Datennetz angebunden und können darüber eben ihre integrierten Streaming-Dienste versorgen, aber auch Updates laden oder eben zusätzliche Ansichten in der Navigation einbinden.

Wer nun einen Tesla kauft, erhält Anfangs ein 30-tägiges Probeabo von Premium Connectivity kostenlos und anschließend den Dienst kostenpflichtig angeboten. Nur damit können unter Anderem die oben genannten Dienste auch über die mobile Datenverbindung des Fahrzeugs genutzt werden. Auch Softwareupdates können ohne Premium Connectivity nur noch über eine WLAN-Verbindung heruntergeladen werden.

Allerdings bleiben die normale Ansicht (ohne Satellitenaufnahmen) in der Navigation, sowie das herunterladen von Sicherheitsupdates weiterhin auch für den „Standard“ erhalten. Musikstreaming etwa über Spotify kann dann aber nur noch über ein gekoppeltes Smartphone und dessen mobile Datenverbindung genutzt werden.

Käufer eines Tesla, die vor dem 01. Juli 2018 ihr Fahrzeug erworben haben, sind von der Änderung nicht betroffen.


via golem

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: