Neuer Chromecast auch in Deutschland offiziell, unterstützt Multi-Room Audio


Google hat die neue Generation des Chromecast nun auch für den deutschen Markt veröffentlicht und bringt damit eine grundsätzlich überarbeitete, allerdings in den Funktionen nur bedingt bessere Variante des Streaming-Puks.

Eigentlich gibt es nicht viele Gründe, weshalb man seinen Chromecast gegen ein neueres Modell austauschen muss. Ich benutze etwa an einem Fernseher im Haus noch immer den allerersten Chromecast, den ich mir damals aus England habe kommen lassen, bevor die Geräte bei uns verfügbar waren. Der kann zwar nicht mit 5GHz WLANs umgehen, verrichtet aber seit jeher seine Arbeit problemlos und zuverlässig und ich habe bis heute keinen Grund gesehen ihn auszutauschen. Ähnlich dürfte es sich auch nach der Ankündigung von Google verhalten, mit der man den Marktstart für die dritte Chromecast-Generation für Deutschland angekündigt hat.

Das neue Gerät kann wie die zweite Generation ebenfalls 2,4GHz und 5GHz funke, ist fast gleich groß, kann noch immer nur in 1080p streamen (für 4K wird ein Chromecast Ultra benötigt) und wird noch immer mittels microUSB mit Strom versorgt. Allerdings hat sich neben der weniger zylindrischen Form auch die Farbe geändert; jetzt gibt es das Gerät nur noch in weiß (Kreide) und schwarz (Karbon) – nicht mehr in knalligem gelb oder rot.

 

Neu ist außerdem die Untersützung von Multi-Room Audio. Das macht die neuen Chromcasts zu den ersten Geräten ihrer Art, die man zusammen mit smarten Lautsprechern, einem Chromecast Audio oder einem Cast-Lautsprecher in einer Gruppe zusammenfassen kann. Das kann etwa für einen Chromecast an einem AV-Receiver Sinn ergeben, an dem ein ganzes Soundsystem hängt und man dieses ebenfalls nutzen möchte, wenn man das ganze Haus und eben alle einzelnen Lautsprecher in anderen Räumen mitnutzen will. Ein Feature, das ich tatsächlich bisher immer mal weider vermisst hatte.

Allerdings verweisen die Kollegen von Android Police darauf, dass auch ältere Chromecasts dieses Feature in der Zukunft mittels Software-Update erhalten sollen. Hier wird es sich zwar nur um die Chromecasts der zweiten Generation und Chromecast Ultra handeln, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Google diese Funktion eventuell doch auch dem allerersten Chromecast spendieren wird, aber das wäre dann nur ein weiteres Argument, sich den neuen Streaming-Dongle/Puk nicht zu kaufen. So oder so: die älteren Geräte sind nun (aus welchen Gründen auch immer) passé.

 

 


Quelle: google

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