Microsoft stellt „Microsoft Band“ vor und versteht Wearables

Seit gestern Abend ist es offiziell – das Microsoft Band, Microsofts Smartwatch-Fitnessband.

 

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Es wurde in den letzten Wochen immer häufiger von einer Smartwatch aus dem Hause Microsoft gemunkelt, und es ergibt auch Sinn: Spätestens nachdem Apple die Apple Watch vorgestellt hat, sind Smartwatches in aller Munde und plötzlich kann man sich auch vorstellen so ein Ding zu tragen.

Microsoft geht aber den Fitness-Weg und verkauft die eigene Smartwatch eher als Fitness-Band.

 

 

Das Microsoft Band verfügt über einen Pulsmesser für’s Fitnesstracking, eingebautes GPS, einen UV-Sensor, der die Belastung durch ultraviolettes Licht misst, wenn man unterwegs ist, ein Mikrofon für Sprachbefehle und funktioniert mit den 3 großen mobilen Betriebssystemen: Android, iOS und Windows Phone.

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Und da haben wir schon einen von zwei Punkten, den Microsoft mit dem Microsoft Band richtig macht: Wir haben eben erst darüber berichtet, dass Android Wear wohl auch auf anderen Plattformen nutzbar gemacht werden soll. Microsoft ermöglicht das von Anfang an. Vielleicht möchte ja jemand eben nicht eine breite Uhr am Handgelenk tragen müssen – sei es beim Sport oder (und Microsoft legt viel Wert darauf, zu betonen, dass das Band für alle Lebensbereiche gemacht ist) bei der Arbeit. Vielleicht möchte jemand eher ein Gerät, wie ein Fitbit tragen und zusätzlich Benachrichtigungen darauf erhalten.

Und das ist der zweite Punkt: Microsoft hat verstanden, worum es bei Wearables geht. Auch wenn Google immer wieder beteuert, dass Google Glass oder Android Wear Smartwatches dafür gemacht sind, dass die Technik nicht in the way ist, sagt niemand so deutlich wie Microsoft

„das ist kein Handyersatz, sondern soll dir helfen mit dem Smartphone einfach weniger hermzufummeln und es häufiger in der Tasche zu lassen“

 

 

Genau das ist der richtige Weg. Kein verspieltes Interface mit 54 Apps, wie bei Apples Smartwatch, kein Wischen durch 12 Karten, bis meine Uhr endlich nichts mehr anzeigt, wie bei Android Wear.

Ein aufgeräumtes Interface mit minimalitstischen, klaren Icons.

 

Weiter So Microsoft.

 

Quelle: Caschys Blog

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