Google Home Max wird wohl zur IFA für Deutschland angekündigt


Auf etwas eigenartige Weise hat Google gerade bei den Heimlautsprechern bisher extremen Zeitverzug vorgewiesen, wenn es um den Marktstart in Deutschland geht. Der ursprüngliche Google Home war fast ein Jahr lang in den Staaten verfügbar, bevor es ihn auch bei uns zu kaufen gab und auch auf den im Dezember letzten Jahres vorgestellten Google Home Max warten wir hierzulande noch.

Der offizielle Google Deutschland Account bei Twitter hat aber gestern mit einem Tweet quasi bestätigt, dass Google Home Max bald auch bei uns zu kaufen sein wird. Am Anfang hatte ich die Hinweise (Lautstärke-Regler auf „max“ und das erscheinende Rechteck kurz vor dem Google Logo) eigentlich als Hinweise für zu plump gehalten – aber da es keine vergleichbaren Tweets oder Ähnliches im selben Zeitraum von anderen Google Accounts, wie etwa madebygoogle gibt. kann es sich nur um eine Ankündigung für Deutschland handeln und dann bleibt eigentlich nichts anderes.

 

Google Home Max ist seit Dezember letzten Jahres in den Staaten verfügbar und bietet grundsätzlich die gleichen Funktionen, wie auch ein „normaler“ Google Home. Home Max besitzt allerdings mehrere integrierte Treiber, die dem Heimlautsprecher nicht nur Stereo-Wiedergaben erlauben, sondern auch für höhere Lautstärke und mehr Druck sorgen. Außerdem passt Google Home Max im Gegensatz zu den kleineren Google Home und Google Home Mini sein Soundprofil durchgehend an. Abhändig von der Platzierung im Raum prüft der Lautsprecher über die integrierten Mikrofone, wie sich unter anderem Hall auf den Klang auswirkt und passt entsprechend den Klang an.

Zum Markstart kostete Google Home Max in den USA $399 und damit sogar mehr als der Apple HomePod, den viele mit seinen $350 schon als zu teuer bezeichneten. Zwar bietet Google durch ein weniger geschlossenes System mehr Möglichkeiten, den Heimlautsprecher zu nutzen, aber selbst wenn Google Home Max hierzulande für vergleichbare 399€ auf den Markt kommt (und das kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen), bleibt die Frage, wie viele Leute bereit sind, für einen einzelnen smarten Lautsprecher diesen Preis zu bezahlen.

 

 

 

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