Google führt Rating und Prüfung für Apps im Play Store ein

Bisher gibt es im Google Play Store lediglich die Möglichkeit Apps, deren Inhalt fraglich oder nicht für Kinder geeignet ist, mit einem PIN zu sperren. Ein allgemeines Rating für Apps gab es aber bisher nicht. Aber genau wird Google jetzt einführen.

So wird in den kommenden Wochen im Play Store für Applikationen eine Altersfreigabe erteilt werden – ähnlich, wie man es bereits von Spielen oder Filmen kennt: USK 0, 6, 12, 16, usw. Um das zu gewährleisten, sollen die Entwickler der Apps einen Fragebogen ausfüllen, auf dessen Basis die App eingestuft wird. Füllt der Entwickler den Bogen nicht aus und veröffentlicht die App, wird diese als nicht eingestuft gekennzeichnet und Google weist darauf hin, dass die App dadurch eventuell für einige Nutzer gesperrt sein könnte.

Ich hoffe, dass diese Möglichkeit genutzt wird und persönlich ebenfalls, dass Entwicklern eine Deadline gesetzt wird, bis wann ein Rating erfolgt sein muss – es ist ja nichts Schlimmes, wenn man Blut und nackte Frauen in Apps sieht; es muss nur direkt zu erkennen sein!

google play app ratings

Außerdem hat Google eine schärfere Prüfung der veröffentlichten Apps eingeführt. Schon seit längerem werden Apps, die veröffentlicht werden von einem eigens abgestellten Team geprüft und sollten Verstöße gegen die Richtlinien des Play Store festgestellt werden, erhalten die Entwickler Hinweise und die Möglichkeit, die App zu überarbeiten. Diese Praxis gilt für alle veröffentlichten Apps und soll in Kombination mit den Fragebögen dazu dienen, den Play Store noch sicherer zu machen und trotzdem zu gewährleisten, dass Apps innerhalb weniger Stunden bereits installiert werden können und nicht erst nach mehreren Tagen.

Damit will Google auch ein Stück weit den schlechten Ruf, der Android Apps leider immer noch anhaftet verbessern. Denn noch immer schreien viele Medien gerne, dass Android Apps Viren und Trojaner tragen und man sich nie sicher sein kann, was man sich tatsächlich installiert. Dass diese schädlichen Apps aber eigentlich nur aus Quellen außerhalb des Play Store kommen und man dafür explizite Sicherheitsrichtlinien im Geräte deaktivieren muss, wird da gerne schon mal vergessen. Aber das ist ein anderes Thema.

 

 


Quelle: google

 

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