Google Fit bekommt neue Funktionen in der App und auf der Smartwatch

Google hat Neuerungen für Fit angekündigt, die mehr Informationen für sportliche Aktivitäten, den Schlaf und das Handgelenk bringen.


Google schraubt ja unentwegt an den diversen Apps und Diensten. Eine, die aber immer mal wieder etwas stiefmütterlich anmutet ist Google Fit. Die App hatte zwar vor einiger Zeit en großen Redesign erhalten, dümpelt aber seitdem auch wieder vor sich her und lässt noch immer einige Features und Funktionen vermissen, die bei anderen Fitness Apps von Tag 1 an integriert waren (wie etwa Herausforderungen von anderen Nutzern).

Jetzt hat Google aber eine handvoll neuer Features vorgestellt, die in den nächsten Tagen auf alle Nutzer ausgerollt werden sollen.

In einem Blogpost stellt man eine neu gestaltete Hauptseite in Google Fit vor, die Informationen über die aktuellen Kardio- und Aktivitätspunkte gibt, tägliche und wöchentliche Ziele, aber jetzt auch Schlafroutinen und (sofern man es tracked) Schlafinformationen anzeigt. Alles jetzt auch mit kleinen Animationen versehen, die das sonst statische Bild direkt etwas ansehnlicher machen:

Auch auf dem Handgelenk hat man Google Fit etwas aufgebohrt. So kann man etwa für den Lauf von vornherein eine Distanz festlegen und bekommt einen Hinweis, wenn man die zum Beispiel 10km geknackt hat. Optisch hat sich außerdem ebenfalls etwas getan:

Neu sind darüber hinaus die Ansicht der Workouts, bei denen jetzt in einzelnen Unterpunkten Informationen, wie Geschwindigkeit und Höhenmeter angezeigt werden, sowie eine Teilen-Funktion, die eine Übersicht in Form eines Bildes versenden kann, wie man es zum Beispiel von den Lösungen von Strava, Nike oder Adidas kennt, sowie eine Wetteranzeige, die auf der Smartwatch schon zeigen soll, ob man etwa beim anstehenden Lauf mit Regen rechnen muss.

Als aktiver Nutzer von Google Fit begrüße ich diese Neuerungen zwar, schiele aber weiterhin ein wenig neidisch auf die Kudos und überhaupt die Community-Funktionen etwa aus Strava oder den Wettkampfgedanken, der in Apples Lösung von Anfang an integriert war. So etwas würde ich mir auch für Google Fit wünschen. Mal sehen, ob Google das dann ja vielleicht nächstes Jahr implementiert…

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