Google: doch keine Pixel Watch in diesem Jahr


Bis zuletzt waren wir davon ausgegangen, dass Google Anfang Oktober mehr als nur zwei neue Smartphones (die wir mittlerweile zur Genüge gesehen haben) vorstellen wird. Neben Pixel 3 und Pixel 3 XL sollte auch mindestens eine neue Smartwatch gezeigt werden, die, genau wie die Smartphones, komplett in Googles Eigenregie entstanden ist. Offenbar wird dem aber doch nicht so sein.

Miles Barr, der Chef des Wear OS engineering Bereichs hat jetzt in einem Interview mit Toms Guide erklärt, dass Google eben keine eigene Smartwatch vorstellen wird. Er sagte:

To think of a one-size-fits-all watch, I don’t think we’re there yet (…) Our focus is on our partners for now.

Man wolle vorerst die diversen Hersteller unterstützen und das Betriebssystem verbessern. Hierfür will man machine learning und KI stärker in den Fokus rücken. Auch zukünftig soll der Google Assistant auch auf der Smartwatch besonders präsent sein. Man implementiert aber auch andere Features aus Android, wie etwa den Doze Mode, der das Gerät in einen Ruhemodus versetzt, in dem die Smartwatch sehr viel weniger Strom verbraucht. Unter dem neuen Wear OS fährt die Smartwatch etwa fast alles herunter, wenn sie abgelegt wird. Erst beim Aufnehmen nimmt auch sie wieder ihren normalen Dienst auf.

Dennoch hätte ich mich sehr darauf gefreut, vielleicht endlich eine Smartwatch von Google zu sehen, die vielleicht auch endlich die Integration von Project Soli gesehen hätte. Das hatte man 2016 gezeigt und damit für ziemliches Aufsehen gesorgt:

[Video] Project Soli: Gesternsteuerung 2.0 auf der Smartwatch

 

Außerdem kündigte er (quasi) an, dass man weg von der Versionierung von Wear OS gehen will. Barr sagte:

Version numbers led us into a trap where we can only update once a year. Wear OS experience is evolving, and this is the start of that evolution. We want to keep rolling out improvements on a regular basis so users aren’t pent up waiting.

Wenn man hier einen ähnlichen Weg geht, wie Google es bei Android mit den Play Services umgesetzt hat, und man für wichtige Sicherheits- und Systemfeatures eben nicht auf ein großes jährliches Update warten muss, wäre das zu begrüßen. Allerdings frage ich mich dennoch, wie gut das wohl funktionieren wird…

 

 

 


via droidlife

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