Google Assistant: Raise To Talk und Verfügbarkeit des neuen, schnelleren Assistant auf dem Pixel 4

Mit dem Pixel 4 wird Google eine noch bessere und vor allem schnellere Version des Google Assistant vorstellen. Dieser wird in 3 Ländern starten und kann durch bloßes Anheben des Smartphones ausgelöst werden.

Noch knapp eine Woche ist es hin, bis Google die neuen Smartphones Pixel 4 und Pixel 4 XL vorstellen wird. Neben den beiden Geräten mit neuen Sensoren, Gesichtserkennung und Dual-Kameras wird man aber auch einen neuen, schnelleren Google Assistant zeigen, der wohl mindestens erst einmal exklusiv auf den Geräten verfügbar sein wird.

Dank Verfeinern und Schrumpfen der notwendigen Algorithmen hat Google den Assistant auf rund ein halbes Gigabyte geschrumpft und erlaubt so, dass nicht mehr jeder Befehl an Server für die Interpretation geschickt werden muss, sondern direkt auf dem Geräte verarbeitet werden kann. Schon zur Google I/O hatte man eine Demo gezeigt, bei der recht zügige, aufeinander folgende Befehle vom Assistant be-, bzw. verarbeitet wurden und das ganz ohne eine Datenverbindung.

Vorerst nur in englischsprachigen Regionen

Dieser „neue“ Google Assistant wird allerdings zum Start erst einmal nur in 3 Regionen verfügbar sein. Nach 9to5google sind Kanada, England und Singapur als Länder mit Englisch als offizieller Sprache für den Anfang geplant. Dass allerdings auch die USA zu den Ländern, in denen der neue Google Assistant starten wird dazugehören wird, ist wohl mehr als nur eine Vermutung.

Hierzulande werden wir uns also höchstwahrscheinlich weiter in Geduld üben müssen, bis man auch hier vom on-device Assistant profitieren kann.

Schnellere Interaktion mit dem Assistant dank neuer Geste

Ob das auch für ein weiteres Feature gilt, das mit den neuen Pixel-Geräten kommen wird, ist allerdings noch unklar. Mit Raise To Talk werden die beiden Smartphones die Möglichkeit bieten, Sprachbefehle direkt nach Anheben des Smartphones zu sagen.

Diese müssen allerdings direkt an die Bewegung angeschlossen geäußert werden und werden, genau wie beim Erkennen eines „hey Google“ / „okay Google“ erst auf eine tatsächliche Anfrage hin analysiert, um ein falsches Triggern auszuschließen. Damit würde man neben den beiden Hotwords, der neuen Assistant-Geste (vom linken oder rechten, unteren Bildschirmrand nach innen ziehen) und dem Drucksensitiven Rahmen der Pixel-Smartphones die vierte Variante bieten, den Google Assistant auszulösen.

Im Gegensatz zum Drücken des Rahmens wäre diese Art des Startens ein ganzes Stück intuitiver und wirkt auch weniger gezwungen oder künstlich. Das Smartphone vom Tisch oder aus der Tische nehmen und in ungefähre Kopfhöhe heben entsperrt das Gerät dank der Gesichtserkennung und man kann direkt sagen, was man wissen möchte oder was der Assistant für einen erledigen soll.

Ob das Feature ebenfalls zum Release der beiden Pixel 4-Geräte in der kommenden Woche verfügbar sein wird, ist allerdings noch unklar. Auf den Vorseriengeräten, die in den vergangenen Wochen in diversen Videos und Beiträgen gezeigt wurden, war die Funktion noch nicht verfügbar – allerdings verfügten diese auch noch nicht über die finale Software.


Quelle: 9to5google

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