[Gastbeitrag] Here – eine alternative Navigationssoftware im Test

Gastbeitrag von Philip

 


 

 

„Here“ ist sie nun in der Beta-Version, bislang nur im Galaxy-Appstore zu erhalten.

 

Die App ist die Konkurrenz von Nokia zu Google Maps und Konsorten. Ich habe die App nun ausgiebig auf meinem Galaxy S 3 getestet. Und mein Ergebnis fällt positiv aus.

 

Zunächst einmal ist Here Maps kinderleicht zu bedienen. Die Menüführung ist intuitiv und lädt um einiges schneller als z. B. Navigon. Auch die Einstellungen beinhalten das, was ich mir vorgestellt habe, von Tempowarnung über Speicherort zu den Navigationsstimmen, wobei die Auswahl hier insofern überschaubar ist, als dass die lustigen imitierten Stimmen oder Akzente oder Dialekte nicht erhältlich sind. Muss ich aber auch nicht haben.

 

Nun zum Kernstück, der Navigation:
Es werden immer drei Strecken vorgeschlagen, die Berechnungen der Fahrzeit werden durch eine Verkehrsanalyse optimiert. Auch durch den Berliner Berufsverkehr wurde ich gut geleitet.
Auch erkannte die App Tag und Nacht. Gebäude können auch in 3D dargestellt werden.
Und für mich das Beste ist, dass man nach der Anmeldung bei Here Maps die Karten über WLAN laden kann und somit während des Fahrens keine Internetverbindung braucht. Das geht bei Google Maps zwar auch, ist aber recht umständlich.

Schließlich wird auch eine optimierte Strecke für Fußgänger angeboten und die Reisezeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weiterhin können die aktuelle Verkehrslage, öffentliche Verkehrsmittel sowie Satellitenbilder angezeigt werden. Das andere Schmankerl ist, dass auch Restaurants und Buden (wie Curry 36 in Kreuzberg) zu finden sind.

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Ein kleiner Nachteil ist die Aktualität von besonderen Orten, denn „mein“ Discounter um die Ecke findet sich, im Gegensatz zu vielen anderen Supermärkten der Kette, nicht.
Der zweite kleine Nachteil ist, dass feste „Gefahrenpunkte“, anders als bei Navigon, nicht gekennzeichnet sind.

 

 

Fazit:
Die Gratis-App ist absolut brauchbar – das größte Plus gegenüber Google Maps ist der mögliche Download von Karten für die ganze Welt. Das Aussehen ist nicht außergewöhnlich wie zum Beispiel bei Route 66, aber nicht schlechter als die anderen Standard-Navigationsapps.

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