G7 One: das erste Android One-Gerät von LG


Mit dem G7 One bringt LG rechtzeitig zur IFA das erste Smarpthone ohne LGs recht streitbare UX-Oberfläche und mit Android One auf den Markt. Die Ausstattung hängt ein wenig hinter dem „echten“ L G7 hinterher.

Ich bin ganz ehrlich: ich habe mittlerweile für meinen Teil mit LG abgeschlossen. Nachdem der Hersteller für das damals noch aktuelle Flaggschiff, das LG G6 Ewigkeiten gar keine Updates geliefert hatte (und ich spreche nicht nur vom Betriebssystem, das lange Zeit auf Android 7.0 dahin wegetierte, sondern auch von Sicherheitspatches, die teilweise über ein halbes Jahr nicht gepflegt wurden), aber auch nach der eigens für die mieserable Update-Politik eingesetzten Task Force offenbar an diesem Problem noch nichts geändet hat, erscheint ein Smartphone, das mit Android One kommt, fast wie ein kleiner Segen. Mit dem G7 One bringt man nun das erste Mal genau da.

Dabei ist das Gerät zwar nicht gleichwertig ausgestattet, wie das reguläre LG G7, aber kann sich in Hinblick auf die Spezifikationen dennoch sehen lassen:

  • Snapdragon 835
  • 6,1 Zoll IPS Display
  • 1440p Auflösung
  • 4GB RAM
  • 32GB interner Speicher (erweiterbar via microSD)
  • 16 Megapixel (f/1.6) Hauptkamera
  • 8 Megapixel (f/1.9) Frontkamera
  • 3.000mAh Akku
  • Qualcomm QuickCharge 3.0
  • IP68 Zertifizierung
  • Bluetooth 5.0
  • 3,5mm Klinkenanschluss
  • Quad-DAC
  • Android 8.1 Oreo
  • Dedizierter Google Assistant-Button

 

Das Design orientiert sich, dem Namen entsprechend an dem, was LG mit dem G7 gezeigt hatte, man verzichtet jedoch auf das Dual Kamera-Setup auf der Rückseite (auch auch die Dreifach Kamera des LG V40).

Genau, wie beim LG G7 Fit ist auch hier ein Marktstart und ein Verkaufspreis noch nicht bekannt. Wir dürfen aber wohl davon ausgehen, dass man mit Blick auf die IFA diese Daten recht zeitnah nachliefern wird. Allerdings wird das LG G7 One wohl nicht, wie viele andere Android One Geräte besonders preiswert sein. LG hat eine Geschichte von nicht ganz zeitgemäßen Preisen für die eigene Hardware – allerdings auch einen fast unvergleichlichen Verfall bei eben diesen vorzuweisen.

 

 

 


via mobiflip

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