Ende für Gingerbread: Google ändert Voraussetzungen für Play Services

Es soll keine reißerische clickbait-Headline sein, allerdings muss man es ehrlich sagen: Google nimmt Änderungen an den Mindestvoraussetzungen für die Nutzung der Google Play Services vor und die haben zur Folge, dass Apps, die nicht mindestens mit dem API-Level 14 arbeiten, nicht mehr über die Google Play Services kommunizieren werden.

Das ganze ist einigermaßen technisch und kann im Blogpost der Google Developer nachgelesen werden (für die, die es wirklich interessiert), bedeutet aber einfach gesprochen, dass in einigen Monaten der Support von der Play Services auf Geräten mit Android Gingerbread (2.3.x) und Honeycomb (3.x), eingestellt wird. Womit rein App-technisch diese Geräte endgültig zum Briefbeschwerer werden.

Warum man die Betribessystemversion nicht weiter unterstützt begründet Google selber so:

The Gingerbread platform is almost six years old. Many Android developers have already discontinued support for Gingerbread in their apps. This helps them build better apps that make use of the newer capabilities of the Android platform. For us, the situation is the same. By making this change, we will be able to provide a more robust collection of tools for Android developers with greater speed.

Es gibt allerdings noch Wege und Möglichkeiten für die Entwickler, Apps unter Android 2.3 und 3.0 anzubieten – allerdings werden die Nutzer diese eben nicht über den Play Store beziehen und erst recht nicht darüber aktualisieren können. Damit muss sich jeder Entwickler selber um einen Weg kümmern, eventuelle Aktualisierungen anzubieten. Ob die sich allerdings die Arbeit machen, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie groß die Nachfrage von Nutzern mit den jeweiligen Android-Versionen ist.

Und bevor jetzt alle wieder nach Fragmentierung und Support-Wüste schreien: Honeycomb und Gingerbread kommen zusammen auf nicht einmal 1,5% der aktuell verwendeten Android-Geräte. Die Betribessstemversionen sind mittlerweile 6 Jahre alt und da ist es meiner Meinung nach auch legitim, diese endgültig abzusägen.

 

 


via google

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