Android Q unterstützt auch Benachrichtigungs-„Bubbles“ – könnten in finale Version kommen

Der Facebook-Messenger hatte sie mit als erstes eingeführt. Unter Android Q könnten die Chat Head Bubbles zum Standard werden.

Eh man sich versieht, hat sich in kurzer Zeit eventuell eine Batterie von Benachrichtigungen auf dem Smartphone gesammelt. Hier eine Email, da eine Bewertung eines Restaurants, bei dem man war und dazwischen vielleicht noch eine Nachricht von einem Bekannten über WhatsApp, Telegram, Messenger oder sonst woher. Google hatte bereits in der Vergangenheit kleine Marker für die App-Icons eingeführt, die als bunte Punkte an der App signalisieren sollen, dass es hier neue Informationen gibt, aber könnte mit Android Q eine weitere Alternative zu den bekannten, gestapelten Benachrichtigungen bringen: am Bildschirmrand angeheftete Bubbles, die man schon vom Facebook-Messenger kennt.

Die Technik dahinter hatte Google bereits vor einiger Zeit implementiert – bisher genutzt haben sie aber nur wenige Applikationen, wie eben der mittlerweile ausgelagerte Nachrichtendienst von Facebook selber oder auch Apps, wie der AZScreenrecorder.

Unter Android Q lässt sich diese Funktion aber auch auf andere Apps ausweiten und per ADB aktivieren. Dafür sind zwei Befehle notwendig:

adb shell settings put secure experiment_enable_bubbles 1
adb shell settings put secure experiment_autobubble_all 1

Das Ergebnis zeigen die Kollegen von 9to5google in einem kurzen Video anhand der Chat-App Slack:

Die kleine Blase erlaubt von dort aus direkt die Applikation zu öffnen, die Einstellungen der Benachrichtigungen und natürlich das Lesen der letzten Nachricht, sowie die Möglichkeit, direkt auf diese zu antworten, wie man es aus der „normalen“ Benachrichtigung heraus tun kann.

Ob diese Bubbles als Standard für Android Q mit der finalen Version gewählt werden, ist nicht klar, aber zumindest könnten Entwickler die Funktion wohl, wenn sie denn auch im System ohne Aufwand durch den Benutzer freigeschaltet werden, auch in ihre eigenen Applikationen einfacher einbauen.


Quelle: 9to5google

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