Angeblich 12GB Arbeitsspeicher: Samsung verpasst Galaxy S10-Variante so viel RAM, wie einem Arbeitsplatz


Marketing: „Wo können wir noch was reinstopfen? Preis ist erstmal egal“ – Praktikant: „Wie wären denn 12GB Arbeitsspeicher in einem Smartphone?“ – Personalabteilung: „Hier ist ihr Vertrag.“

RAM ist wichtig in einem Computer – dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Midi-Tower, All-in-One, Laptop oder eben ein Smartphone handelt. In dem Arbeitsspeicher legt das System die Daten ab mit denen es arbeitet, daher der Name. Je mehr davon vorhanden ist, desto größer können die zu verarbeitenden Daten sein aber auch desto mehr Programme etwa können ihre Daten aus dem Speicher abrufen, wenn sie gebraucht werden. Unter Android etwa merkt man einen Speicherengpass, wenn man zu einer Applikation zurückwechselt und diese dann komplett neu laden muss und man eben nicht dort fortsetzen kann, wo man zuletzt stehen geblieben war – ob das jetzt der Instagram-Feed ist, das YouTube-Video das man eben noch angefangen hatte zu gucken oder die aktuelle Runde Asphalt 14.

Da aber sowohl Spiele, wie auch allgemeine Applikationen auch im Bereich der Smartphones immer mehr fordern, ist es heutzutage gar nicht unüblich in einem Smartphone auch mal 6GB oder 8GB RAM zu finden. Ob man das tatsächlich braucht oder ob man sich darüber ärgern muss, dass ein Google Pixel 3 „nur“ 4GB RAM hat, muss letzten Endes jeder für sich ausmachen. Genauso muss auch jeder entscheiden, ob es wirklich notwendig ist, in ein Smartphone 12 Gigabyte Arbeitsspeicher zu stecken.

Das zumindest steht wohl mit einer Variante des Samsung Galaxy S10 an, wenn man einem Eintrag auf Slashleaks glauben darf, bei dem insgesamt 4 Varianten des Galaxy S10 gelistet werden, die mit 4, 6, 8 oder 12 Gigabyte RAM kommen sollen. Die höchste Konfiguration soll demnach der 5G-Version des Smartphones vorbehalten sein. Interessant: hier wird auch für neue Geräte aus dem Hause Huawei ein P30 Pro gelistet, das ebenfalls mit 12GB RAM ausgestattet sein soll.

 

Wie viel Wahrheitsgehalt allerdings hier drin stickt, darf infrage gestellt werden. Zwar listet das Bild mit dem März 2019 einen realistischen Release-Zeitraum, aber auf den kann auch sonst jeder kommen, der sich die vergangenen paar Jahre und Releases dort ansieht. Ich würde den 12GB RAM also erst einmal skeptisch gegenüber stehen. Auf der anderen Seite kann man mit solchen Zahlen den Konsumenten toll blenden und darauf verweisen, dass das eigene neue Gerät ja 3 mal so viel Arbeitsspeicher hat, wie die Konkurrenz. Hm.

 

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: