YT Music: Umbenennung und Cast-Support für nicht-Premium Abonennten

Das Übertragen von Musik auf Cast-fähige Geräte ist jetzt endlich auch für Nutzer ohne Abonnement möglich – eine direkte Konsequenz des Zusammenschlusses mit Google Play Musik.


Noch immer ist Google Play Musik eine Option für jeden. Der Musikstreaming-Dienst, der vor Jahren an den Start ging und die Möglichkeit bietet, bis zu 50.000 eigene Titel in eine Online-Bibliothek hochzuladen ist zwar abgekündigt, wird aber bis zur endgültigen Migration nach YouTube Music weiterhin unterstützt. Wie lange genau, ist aber noch offen.

Und gerade dieses doch sehr exklusive Feature, seine eigene Musiksammlung hochzuladen, hat Google Play Musik für einige Nutzer, die sich in den letzten Jahr(zehnt)en eine Bibliothek auf den heimischen Festplatten aufgebaut haben, hat Google vor wenigen Monaten nach YouTube Music übertragen. Wer bisher Nutzer war, der konnte beauftragen, dass seine Sammlung umgezogen wird und auch YouTube Music bietet ebendiese Möglichkeit.

Was aber bisher fehlte, war die Möglichkeit, seine eigene Musik (wenn man eben zum Beispiel kein YouTube Music Pro oder Premium Mitgliedschaft hat) auf ein Cast-fähiges Gerät, wie einen Chromecast, Chromecast Audio, Chromecast Ultra oder Google, bzw. Nest Lautsprecher oder einen der smarten Lautsprecher anderer Hersteller zu übertragen. Der Grund dafür: Cast als Funktion war bis jetzt nur Abonnenten vorbehalten. Hat man als kostenloser Nutzer das Cast-Icon angetippt, wurde mit einer Meldung geantwortet, dass man ein Abo abschließen soll.

Diese Einschränkung hat man nun entfernt und es ist jetzt möglich, Musik aus YouTube Music auch ohne Abonnement zu casten.

Ist man allerdings eben kein Abonnent, wird sporadisch, wie man es von YouTube oder auch Spotify kennt, Werbung eingespielt.

Fast gleichzeitig hat man die Bezeichnung, zumindest für die App auf den mobilen Geräten, eine Namensänderung vorgenommen. Wo bisher noch „YouTube Music“ als Name für die App geführt wurde, ist der Titel unterhalb des App-Icons nun nur noch „YT Music“.


via arstechnica

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