YouTube Music startet und bringt 14 Tage Testzeitraum mit (aber nicht bei uns)

Musikstreaming-Dienste gibt es mittlerweile eine ganze Reihe. Zuletzt hat es auch Apple Music in den Play Store geschafft, nachdem die App schon einige Zeit unter iOS verfügbar war. Aber eine App könnte alle diese Dienste ausstechen: YouTube Music.

Diese Nacht ist die App veröffentlicht worden und bietet für alle interessierten eine Besonderheit: 2 Wochen lang kann man das Streamen von Musikvideos kostenlos testen, bevor man den Schritt wagt und die 9,99$ pro Monat investiert, die auch bei den meisten anderen Streaming-Diensten anfallen. Allerdings mit dem Vorzug, dass man eben auch die Videos hat.

Natürlich habe ich das direkt einmal testen wollen – und siehe da: in Deutschland ist der Dienst (natürlich) nicht verfügbar.

 

Wer sich die APK zieht, wird die App zwar noch installieren können, aber wird dann spätestens nach dem Splash-Screen enttäuscht werden, denn auch hier wird einem offenbart, dass YouTube Music derzeit nur in den USA funktioniert:

 

Dabei bietet der neue Streaming-Dienst direkt mehrere Vorteile: theoretisch (bei uns bleibt es spannend abzuwarten, wie die Einigung dann mit der GEMA aussieht) kann man auf die gigantische Bibliothek von Musikvideos zugreifen, aber ist nicht gezwungen, auch das Video zu laden – man kann auch schlicht nur die Audio-Spur eines Tracks abspielen, bzw. streamen, was natürlich der mobilen Datenverbindung zugute kommt. Außerdem kann man Videos für die offline-Wiedergabe herunterladen, Playlists erstellen oder sich eine Playlist erstellen lassen oder schlicht einfach drauf los streamen und YouTube die nächsten, passenden Songs spielen lassen.

 

Wer außerdem die monatlichen Kosten zahlt, ist automatisch Abonnent von YouTube Red und wird dadurch bei der regulären Nutzung von YouTube keine Werbung mehr angezeigt bekommen, was sicherlich ebenfalls einige Nutzer sehr begrüßen dürften. Und der letzte Bonus: In den rund 10 Dollar pro Monat ist ebenfalls der Zugang zu Play Musik All Access enthalten. Das heißt, dass man ebenfallls Zugriff auf die Musikbibliothek aus Play Musik erhält. say what?

Ob das Pferd allerdings anders herum aufgezäumt werden kann, sprich: ob ein Abonnent von Play Musik All Access ebenfalls automatisch YouTube Red und YouTube Music erhält, konnte ich noch nicht herausfinden. Allerdings wäre das ein ziemlicher Hammer. (man könnte natürlich einfach das eine Abonnement kündigen und das andere starten…)

Alles in allem scheint YouTube Music damit aber der heißeste Anwärter für den umfangreichsten Streaming-Dienst überhaupt darzustellen und wenn man bedenkt, dass man mit Googles Videoplattform die größte überhaupt auf der Welt an der Hand hat, kann damit auch kaum ein anderer Anbieter mithalten.

Die Frage zum Schluss bleibt für uns natürlich: wird YouTube Music in abssehbarer Zeit auch zu uns kommen? Und viel wichtiger: wird man dann tatsächlich Zugriff auf alle Videos haben oder wird der anhaltende Streit zwischen der GEMA und Google uns dort einen Strich durch die Rechnung machen?

 

google play logo get it on
Falls ihr doch mal gucken wollt…

 


Quelle: androidauthority

 

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: