Exklusiv: YotaPhone 2 Hands-On und Release

Nachdem wir einen sehr informativen Tag auf der IFA hatten, haben wir dann zu unserer eigenen Überraschung noch einen kleinen Bonus in Form des YotaPhone 2 bekommen.

 

Wir durften uns von einer Yota-Mitarbeiterin im Berliner CAPI den Nachfolger des ersten Android-Smartphones mit e-Ink Display vorführen lassen.
Besser noch: wir durften das Gerät selber in die Hand nehmen und einem kleinen Schnelltest unterziehen – und was soll ich sagen?
Es ist der Hammer.

Das YotaPhone 2 ist effektiv ein Androidbolide mit Alleinstellungsmerkmal.
Angetrieben wird das Smartphone von einem Snapdragon 800 unterstützt durch eine Adreno 320 GPU und 2 GB Arbeitsspeicher. Der Interne Speicher misst 32 Gigabyte und das Display kommt mit einer 1080p-Auflösung auf einem 5 Zoll Display auf knackige 441ppi.

Das an sich macht das Yotaphone zu einem Nexus 5, was die Spezifikationen betrifft – aber was das Gerät absolut einzigartig macht, ist das 4,7 Zoll e-Ink-Display auf der Rückseite. Wir würden euch gerne Fotos zeigen, haben aber der Geheimhaltung wegen keine machen dürfen. Was wir aber berichten können, macht das Zusatzdisplay nur noch interessanter für uns:
Das rückseitige e-Ink-Display ist komplett touchsensitiv. Es ist nicht nur möglich einzelne Bilder oder Apps auf das Display zu übertragen, man kann das komplette Betriebssystem auf die Rückseite bringen und das Gerät komplett darüber bedienen.
Die Yota-Mitarbeiterin sagte, dass man dadurch Akkulaufzeiten jenseits von allem erreichen kann, was bisher auf Smartphones möglich ist.

 

Natürlich ist die Reaktionszeit auf dem e-Ink-Display nicht so hoch, wie auf dem Frontpanel, wo man volle 60 Frames die Sekunde dank Android 4.4.4 genießen kann. Trotzdem konnten wir darauf problemlos ein Video live im Facebookstream ablaufen lassen und im Browser mehrere Seiten aufrufen und eine kleine Runde 2048 spielen.
Uns wurde die Auskunft gegeben, dass das Gerät noch im November diesen Jahres in den Verkauf gehen soll.

Im Anschluss gab es dann noch ein kleines Schmankerl (als wären wir nicht dann schon völlig baff gewesen):
das Yota Ruby.
Hierbei handelt es sich um einen kleinen, mobilen LTE-Hotspot/Router, der grundsätzlich die gleichen Funktionen, wie andere Anbieter mit sich bringt, aber zusätzlich zu einem wirklich schicken und intuitiven Web-Interface eine sehr praktische Funktion mit sich bringt: einen Schnell-Wechsel über einen Hardwareschalter, mit dem man zwischen einem reinen passwortgeschützten Zugriff auf einen hybriden Zugriff wechseln kann, bei dem Kombinationen von 1:9 bis zu 9:1 Teilnehmern mit und ohne Schlüssel das WLAN nutzen können.
Man konfiguriert hier im Vorfeld eine Anzahl von freien Benutzern (z.B. 4), die anderen 6 können dann nur via WLAN-Key zugreifen (oder 3:7, 8:2, 5:5, etc.).
Für den Router wurde eine Laufzeit von einem Tag beworben.

 

Es gilt also die Augen auf zu halten: Yota wird dieses Jahr noch groß im mobilen Markt für Furore sorgen.

Bildquelle: Logonoid

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