Top 3 der Navigationsapps

Und nun zum Jahresende präsentiere ich Euch meine persönlichen Top-Apps zum Navigieren. Die Screenshots sind jeweils vom Alexanderplatz in Berlin.

 

Platz 3: Navigon von Garmin

Ein Klassiker unter den Navigationsapps, wenn auch zum stolzen Preis von fast 45€. Womit wir auch schon beim Negativen sind. Der Preis ist für die Offlineversion meines Erachtens zu hoch für die erbrachte Leistung. Weiterhin ist das Aussehen sehr altmodisch und nicht ideal auf mobile Endgeräte zugeschnitten.

Nun zum Positiven:

Ich habe Navigon mehrere Jahre als Standard-App benutzt und bin immer sicher und fix an mein Ziel gekommen. Ein Pluspunkt ist die gute Routenführung. Es stehen drei Routen zur Auswahl, und alle Ankunftszeiten sind auch der aktuellen Verkehrslage angepasst, und das will in Berlin was heißen!

Auch ist es gut, dass vor fest installierten „Gefahrenstellen“ gewarnt wird. Neuerdings kann auch mithilfe von Nutzern vor mobilen „Gefahrenstellen“ gewarnt werden. Ein Fahrspurassistent hilft im Großstadtverkehr dabei, die richtige Einfahrt zur gewünschten Ausfahrt an Großkreiseverkehren wie dem Großen Stern zu nehmen. Weiterhin können Banken, Hotels etc angezeigt werden.

Weitere Kleinigkeiten wie aktuelle Kraftstoffpreise oder Glympse können angezeigt und genutzt werden, dazu bin ich allerdings nie gekommen, weil ich es nie benötigt habe.

Weil das Design aus meiner Sicht nicht mehr dem Zeitgeist entspricht, nutze ich Navigon nur noch, wenn ich ins europäische Ausland fahre.

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Platz 2: Google Maps

Die kostenlose Google-App ist auf fast jedem Androiden vorinstalliert und online sehr einfach zu bedienen. Leider ist die Offline-Nutzung ein wenig umständlich.

Auch hier ist die Verkehrslage sehr aktuell und die Route wird demenstprechend verändert. Vor Gefahrenstellen warnt Google uns allerdings nicht. Muss Google aber auch nicht.

Weitere Vorteile sind die Anzeige des ÖPNV, von Restaurants etc. inklusive Userbewertungen, vom Gelände, und und und.

Sehr gut gefällt mir der Punkt „Erkunden“, wo Ortskundige Tipps geben für Touristen oder Einheimische. Das fängt beim Abendessen an, geht über Kino, Theater bis hin zu Sehenswürdigkeiten. Aber ob man das zum Navigieren braucht, muss jeder selber entscheiden.


 

Platz 1: Here Maps von Nokia

Auch wenn man über die Mobilgeräte und eine verfehlte Smartphonepolitik diskutieren kann, über die kostenlose App Here Maps kann man es nicht. Denn die App hat einfach alles, was ich als Autofahrer brauche. Und das beinhaltet die Offline-Nutzung (nach Anmeldung), denn auch am hintersten Ar§§§§ der Welt, wo auch die Telekom kein Netz mehr hat, kann mich Here Maps hinausführen.

Die Menüführung und Handhabung ist einfach, logisch aufgebaut und leicht verständlich. Die Routenplanung passt sich der Verkehrslage an, ich habe es nicht nur einmal erlebt, dass die App um einiges schneller ist als das Radio, vor allem was Vollsperrungen betrifft.

Die App habe ich here mal getestet. Seitdem nutze ich Here Maps zum Navigieren und ich muss sagen, im Gegensatz zu Symbian-Nutzern hat Nokia mich bisher noch nicht hängen lassen. Daher ist und bleibt Here Maps mein Favorit und meine Nummer 1 unter den Navigationsapps.

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