So sollen HTCs Nexus-Smartphones „Sailfish“ und „Marlin“ aussehen


Android Police hat wieder neue Informationen zu den kommenden Nexus-Smarpthones, die dieses Jahr durch HTC gefertigt werden, erhalten und dieses Mal alle diese Schnipsel zusammengeführt und selber ein Render-Bild erstellt, das das (Achtung, wichtig!) ungefähre Design von Sailfish und Marlin zeigt.

Das Wichtigste, was es wohl hier zu bedenken gibt ist, dass das Aussehen nicht zu 100% dem finalen Produkt entsprechend wird / muss – allerdings verfügen die Herrschaften bei Android Police über entsprechende Quellen bei Google, die schon in Vorfeld einige pikante Details verraten haben, die wir dann auch letzten Endes bei den Geräten gesehen haben.

 

Was wir hier sehen soll aber nicht das Design des einen oder des anderen Geräts sein – laut der Quelle werden beide Geräte im Grunde fast identisch sein und sich zumindest optisch nur durch die Größe (Sailfish: 5 Zoll / Marlin: 5,5 Zoll) unterscheiden.

Das Gerät verfügt laut der Quelle und entsprechend diesem Render tatsächlich nicht über die erhofften HTC-Frontlautsprecher, sondern verfügt auf der Front lediglich über den Ohrhörer, Annäherungssensor und Frontkamera – der Rest der Front besteht aus Display und Rahmen.

Auf der Rückseite wird es da ein wenig interessanter: auch wenn Android Police dich selber nicht zu 100% darauf verlassen will, werden die Geräte wohl ohne HTC-Branding kommen und lediglich über das Google-„G“ markiert sein. Im unteren und oberen Bereich findet man die obligatorischen Antennen-Streifen, die das Aluminium-Gehäuse durchschneiden und unübersehbar einen fast ein Drittel abdeckenden Bereich der Rückseite der aus Glas oder Plastik gefertigt ist und sowohl den Fingerabdruckscanner, als auch die Kamera und weitere Antennen, wie etwa NFC beherbergt. Die Kamera ist darin nicht nur flach untergebracht, also steht nicht hervor, wie bei den beiden Vorgängern Nexus 5X und Nexus 6P, sondern sie fällt auch relativ klein aus, bzw. wird nicht so sehr betont. Zu den auffälligen drei Punkten, bzw. Löchern neben der Kamera kann Android Police selber keine genauen Angaben machen, man geht aber von Sensoren für die Knipse aus und hält lediglich eines der Löcher für ein weiteres Mikrofon.

Sonst gibt es erst einmal nichts Weiteres zum Gerät zu sagen; die neuen Software-Buttons können, müssen aber nicht so unter Android N und auf den Nexus-Geräten aussehen und da man nicht über genaue Maße der Geräte verfügt, kann das finale Design letzten Endes noch ein wenig abweichen (ich hoffe mal auf schmalere Ränder)…

 

Meine Meinung

Tatsächlich ist mein erster Impuls: „Hm, naja…“, denn so richtig bin ich davon noch nicht angetan. Das Render erinnert stark an ein Nexus 6P, wenn man die Front betrachtet, aber auf eine eigenartige Ansammlung von Komponenten auf der Rückseite. Ob man für den großen „glossy-Bereich“ auf der Rückseite auf Glas oder Kunststoff setzt, dürfte wohl für viele einen ausschlaggebenden Punkt machen: Kunststoff wäre weniger empfindlich für Risse bei Druck- oder Drehbelastungen des Geräts, wie sie in Hosentaschen auftreten können, Glas wäre widerstandsfähiger, wenn es etwa um Anfälligkeit für Kratzer geht… Mir persönlich gefiel die Lösung Huaweis für das Nexus 6P da etwas besser.

Aber erstmal Füße still halten: das Render ist für’s Erste ein Kann und kein Muss.

 

 

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