Google stellt Hangouts auf Peer-to-Peer um


Auch wenn er vielleicht nicht so oft genutzt wird, wie es sich Google seinerzeit vorgestellt hat, bin ich immer noch ein großer Fan und Verfechter von Hangouts als Messaging-App! Ein Tool, das schon sehr früh (und deutlich vor der Konkurrenz) cross-platform war und gerade für die klassischen ‚Hangouts‘ – also Videokonferenzen mit mehreren Leuten perfekt geeignet ist.

Um den Dienst noch ein bisschen besser zu machen, ändert Google nun die Routen bei Audio- und Videoanrufen über Hangouts. Bisher war es immer so, dass bei einem Anruf die Daten zuerst an einen Server bei Google gingen und dann weiter an den Empfänger geroutet wurden – ab jetzt wird auf eine Direktverbindung zwischen den Gesprächspartner gesetzt:

Zur Verbesserung der Audio- und Videoqualität wird für Hangouts-Anrufe, wann immer dies möglich ist, eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung hergestellt. So kann Ihr Anruf von Hangouts effektiver an Ihren Gesprächspartner weitergeleitet werden, als wenn die Verbindung über einen der Server von Google hergestellt wird.

Hinweis: Durch eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung zwischen Ihnen und der anderen Person werden beide IP-Adressen offengelegt. Anhand der IP-Adresse kann Ihr Standort ungefähr bestimmt werden.

Der Hinweis im letzten Absatz ist aber wohl eher nur als Absicherung seitens Google zu sehen. Es gibt sicherlich bessere Wege um an jemandes IP-Adresse zu gelangen.

Die Änderung sollte ab sofort für jeden greifen. Der Hinweis auf die Änderung der Verbindung erscheint beim nächsten Hangout (Audio oder Video).

 

 


Quelle: google

 

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