„Extended Doze“ unter Android Nougat erklärt


Mit Doze hatte man seinerzeit für Android Marshmallow endlich einen effektiven Weg gefunden, die Standby-Zeit von Smartphones und Tablets deutlich zu verbessern und wenigstens ein wenig an den beinahe-0-Prozent-Verbrauch von iPhone und iPad heranzukommen, der die Apple-Geräte zu kleinen Akkuwundern (zumindest im Standby) macht.

Dabei arbeitet Doze so, dass bei Inaktivität des Geräts und sofern das Tablet oder Smartphone unbewegt bleibt (also zum Beispiel wenn es auf dem Tisch liegt), so ziemlich alle Hintergrunddienste pausiert werden und nur für ein kurzes Zeitfenster in regelmäßigen Intervallen angestartet und dann nach kurzer Zeit wieder pausiert werden. In den Zeiträumen zwischen diesen Wake-Phasen verbraucht das Gerät dann in der Tat so gut, wie keinen Strom.

Ein Problem dabei aber war, bzw. ist, dass die eben nur greift, wenn das Gerät irgendwo liegt (und selbst dann gibt es manchmal noch Prozesse, die es am erfolgreichen „dozen“ hindern können) – wenn man sein Smartphone aber in der Hosentasche oder das Tablet im Rucksack hat, hatte Android bisher die zweite Bedingung (nämlich das stationär-sein) gefehlt.

Mit Android Nougat hat man dieses Problem nun laut eigener Aussage auch in den Griff bekommen, indem man eine light-Version von Doze einsetzt, die für dieses Szenario nicht im selben Ausmaß Hintergrundaktivitäten einschränkt:

 

Entwickler müssen dabei nichts weiter für die eigenen Apps tun; was einmal für Doze optimiert wurde, wird auch für den neuen „Extended Doze„-Modus gelten. Außerdem kann das Betriebssystem von Extended Doze zu regulärem Doze wechseln – also wenn ihr beispielsweise den Rucksack mit dem Tablet zuhause hinstellt.

 

Schaut euch das Video von Android Developers an, das das Arbeiten noch einmal kurz erklärt:

 

 

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