[Testbericht] Aukey SK-M29 – kleiner Bluetooth-Lautsprecher mit klasse Sound

AUKEY SK-M29

AUKEY SK-M29
86

Optik

10/10

    Verarbeitung

    9/10

      Klang

      10/10

        Akkuleistung

        8/10

          Lautstärke

          8/10

            Pros

            • Nur eine Taste
            • handlich
            • super Klang
            • Gehäuse aus Metall
            • stereo

            Cons

            • Nur eine Taste
            • könnte lauter sein
            • Pairing nur mit einem Gerät

            Ich habe wieder ein Gerät von der Firma AUKEY zur Verfügung gestellt bekommen, das ich jetzt lange Zeit nutzen konnte und kann ruhigen Gewissen sagen: der Bluetooth-Lautsprecher SK-M29 ist ein unerwartet guter Lautsprecher für einen absoluten Kampfpreis.

             


            TL;DR

            Der SK-M29 von Aukey hat mich mit Optik und Verarbeitung, vor allem aber durch den Klang bei einem so kleinen Lautsprecher zu einem Preis von etwa 15€ innerhalb weniger Sekunden überzeugt. Es gibt eine Fülle von Bluetooth-Lautsprecher in der Preisklasse bis (sagen wir mal) 25€ – aber was Aukey hier vor allen Dingen klanglich abliefert ist einsame Spitze. Lediglich bei der Lautstärke muss man Abstriche machen. Bei lauter Umgebung geht der SK-M29 schon einmal unter. Für die obligatorische Wohnungs- oder Gartenparty ist er wohl ein bisschen zu leise.

            Wer es gerne ausführlich haben will, der darf, wie immer einfach weiterlesen.

            PS: wem lesen zu anstrengend ist, der kann sich auch das dazugehörige Video auf unserem YouTube-Kanal anschauen. 😉


             

            Optik / Verarbeitung

            Der SK-M29 kommt in einem kleinen, für Aukey typischen, und einfachen Karton daher. Darin verbirgt sich nebst Lautsprecher lediglich ein microUSB-Kabel zum Laden. Der Lautsprecher ist etwa 15 x 3,5 x 2,5 cm groß und damit nicht nur handlich, sondern auch Hosentaschentauglich. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt – lediglich Kopf- und bodenplatte sind aus einem rauen Kunststoff gefertigt, die eingeklebt sind. Hier habe ich auch die einzigen äußerlichen Mankos gesehen: kleinere Mengen, herausgequollenen Klebers waren zumindest an meinem Exemplar zu sehen. Die konnte ich allerdings mit ein wenig Fingernagelaufwand entfernen.

             

            Auf der Unterseite findet man nichts, sie dient ausschließlich als ziemlich sicherer Fuß. Die Oberseite beherbergt den Ein-/Aus-Schalter und den microUSB-Anschluss zum Laden, sowie eine kleine Lederschlaufe, um den SK-M29 aufzuhängen. So kann man ihn etwa mit einem Karabinder oder Ähnlichem am Rucksack oder sonstwo befestigen – sofern man ihn nicht hinstellen, bzw. -legen will.

            Die restlichen 4 Seiten sind eben, wie eingangs erwähnt, aus Aluminium und auf der Front durch das Gitter unterbrochen, bzw. geöffnet. Das matte Material ist an den oberen Enden gekantet und dort hochglänzend poliert. Das gibt einen schönen Kontrast zu den Kunststoffplatten und dem restlichen Gehäuse – birgt allerdings auch Potenzial für Kratzer.

             

            Bedienung (gut oder schlecht?)

            Da der Lautsprecher nur über eine einzige Taste verfügt, ist er zeimlich einfach zu bedienen: Aus- und Einschalten durch etwa 2 Sekunden langes Drücken der Taste, Pairing durch etwa 5 Sekunden langes Drücken. Alles andere macht ihr auf dem Smartphone. Lauter, Leiser, nächster / vorheriger Track, Play / Pause – alles das kann und wird nur über das Smartphone (oder welches Gerät man verwendet) gesteuert.

            Das finde ich persönlich alles andere als schlecht: da ich meine Lieder ohnehin auf dem Smartphone auswähle, kann ich dort auch direkt die Lautstärke anpassen. Außerdem ist mein Gerät in der Regel nicht Meter weit weg, wenn ich Musik auf den Lautsprecher übertrage, sondern liegt ebenfalls auf dem Tisch oder ich habe es in meiner Hosentasche – also in greifbarer Nähe.

             

             

            Andere sehen die Steuerelemente vielleicht lieber am Lautsprecher, gerade weil man dann das Handy in die Tasche werfen kann und es nicht mehr anfassen braucht. Ich denke, dass sich hier die Geister scheiden – mir ist die Smartphone-lastige Lösung aber eindeutig lieber.

            Einzig die Tatsache, dass man den SK-M29 lediglich mit nur einem Gerät koppeln kann, fand ich etwas schade. Ich hätte es begrüßt, wenn ich sowohl mein Smartphone, als auch meinen Laptop für die Wiedergabe nutzen könnte, ohne das jeweilige Pairing aufheben zu müssen.

             

            Klang

            Das ist ja eigentlich der ausschlaggebende Faktor bei einem jeden Lautsprecher. Ein (Bluetooth)-Speaker kann noch so toll aussehen und 18 Tasten haben; wenn er nach nichts klingt, ist er auch nichts. Und hier muss ich ganz ehrlich sagen, dass Aukey mit dem kleinen Lautsprecher hier ein absolut unerwartetes Klangbild liefert.

            Der SK-M29 klingt auch beim kritischen Hören bei weitem nicht nach einem Gerät für 15€. Der Klang ist selbst in den tiefen Bereichen (und das ist, wo die meisten kleinen Lautsprecher sehr dünn werden) ziemlich voll und Bässe kommen genau so gut durch, wie die mittigen und oberen Frequenzen.

            Ich habe den Bluetooth-Lautsprecher das erste mal angehört und war einfach total überrascht, was mir da klanglich entgegen kam. Nicht dass mich jemand falsch versteht: der SK-M29 ist nicht besser als alle Lautsprecher da draußen – aber er ist wohl einer der besten Lautsprecher überhaupt für diesen Preis (und wohl auch im Gegensatz zu etwas teureren Geräten). Ebenfalls nicht selbstverständlich bei dem Preis ist übrigens, dass der Bluetooth-Lautsprecher von Aukey Musik (und alles andere auch) in Stereo wiedergibt. Die beiden aktiven Treiber in Kombination mit einer passiven Membram sorgen für klare Unterscheidungen zwischen links und rechts, was ein Mono-Lautsprecher natürlich nicht leisten kann.

            Allerdings muss man schon einen recht merklichen Abstrich bei der Lautstärke machen. Der SK-M29 wird einfach nicht so laut, wie andere Speaker. Vielleicht hätte man hier noch mehr rausholen können – eventuell hätte sich das dann aber negativ auf den Klang ausgewirkt. Fakt ist aber: wenn die Umgebung schon etwas lauter ist, geht der Lautsprecher leichter unter.

            Ich hatte ihn einmal mit in Köln und hatte ihn begeistert Freunden in der Nähe eines belebten Ortes vorgeführt. Im Hintergrund hörte man eine Live-Band spielen und da wurde es dann für den SK-M29 schon etwas schwierig zu überzeugen. So fair muss man sein: hier brilliert er eben nicht.

             

             

            Akkuleistung

            Ein Punkt, den ich recht schnell abarbeiten kann: der Akku des SK-M29 ist nicht besonders groß dimensioniert. Mit 600mAh, was angesichts Akkus von 3.000mAh und mehr bei Smartphones zwar winzig anmuten kann, schafft der SK-M29 eine Weidergabezeit von bis zu 4 Stunden. Dieser Wert wird vom Hersteller angegeben und das kann ich auch bei Lautstärken zwischen 40 und 75 Prozent bestätigen.

            Wenn der Lautsprecher auf Anschlag läuft, wird man aber eher bei 3 Stunden herauskommen. Geladen ist der Akku dafür relativ schnell. Je nach verfügbarer Eingangsleistung ist der SK-M29 in etwa 90 Minuten voll geladen. Wenn er gleichzeitig wiedergibt, dauert es natürlich länger – klar.

            Das macht den Lautsprecher nicht unbedingt zu einem Marathonläufer – wer einen längeren Tag am See damit beschallen will, der sollte auf jeden Fall einen externen Akku dabei haben.

             

             

            Preis / Leistung

            Eigentlich muss ich hier nur eines schreiben: für aktuell 15€ ist das der beste Lautsprecher, den ihr kaufen könnt.

            Wahrscheinlich ist er auch besser, als die allermeisten Lautsprecher, die noch etwas mehr kosten. Auf jeden Fall ist er keine Konkurrenz zu Geräten, die einen dreistelligen Betrag kosten – aber wenn ich gewillt bin, 200€ für einen Bluetooth-Lautsprecher auszugeben, dann tue ich eben auch genau das.

            Wer aber einen gewissen Kompromiss bei der Lautstärke eingehen kann und will, der wird hier aber auf keinen Fall enttäuscht werden.

             

             


            Disclaimer

            Der Lautsprecher wurde mir von der Firma Aukey für Testzwecke zur Verfügung gestellt. Meine Meinung von dem Gerät wurde dadurch nicht beeinflusst. Eine Zahlung für diesen Beitrag habe ich nicht erhalten.

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