Wie Google Nutzern helfen will, bessere Apps und Spiele bei Google Play zu finden

Momentan gelten eigentlich zwei Regeln bei der Suche nach Applikationen im Play Store: am häufigsten installierte Apps und diejenigen, die von top-Entwicklern kommen werden in den Suchergebnissen besonders weit oben angezeigt. Ob die Apps aber auch gut sind, wird dabei nicht mit in die Waagschale geworfen. Das ändert sich jetzt.

Mit einer Aktualisierung, bzw. Anpassung der Suche im Play Store will Google jetzt Entwickler ermuntern, die Performance und Stabilität von Apps zu verbessern – indem man schlechte Bewertungen als Faktor mit einbezieht und bewertet.

Google gibt an, dass nach einer internen Analyse herauskam, dass mindestens die Hälfte der Applikationen, die nur einen Stern als Bewertung im Play Store erhielten, diesen aufgrund schlechter Performance und häufigen Abstürzen der Apps erhielten. Auf Nutzer-Seite verzeichne man bei ‚guten‘ Apps höhere Installations- und deutlich geringere Deinstallationszahlen, was der Ansporn der Entwickler sein sollte.

Faktisch wird der Anspron für App-Entwickler aber die neue Regel für die Suchergebnisse sein: Applikationen, die von ihren Entwicklern nicht gepflegt werden, um solche Mängel auszubessern, werden ab sofort bei gleichen Installationszahlen in den Suchergebnissen weiter unten angezeigt werden. Das heißt natürlich: potentiell geringere Neuinstallationen und damit geringere Einnahmen. Hat ein bisschen was von Pistole auf die Brust.

Allerdings gebe ich als Nutzer zu: wenn ich schon im Vorfeld Apps nicht als relevant angezeigt bekomme, die ohnehin Schrott sind und dafür qualitativ hochwertigere Apps installieren kann, bin ich natürlich auch glücklich. Also: win für uns (aber eben auch Druck für Entwickler).

 

 


Quelle: google

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