FaceID verliert gegen Sohn: entsperrt das iPhone X der Mutter

Apple hatte ja zur Vorstellung des iPhone X versprochen, dass die neue Entsperrmethode FaceID um ein Vielfaches sicherer sei, als der Fingerabdruckscanner der bisher unterhalb des Displays der letzten iPhones zu finden war. Man sprach von einer Warhscheinlichkeit, dass jemand anderes euer Smartphone entsperren könne von lediglich 1 zu einer Million.

Dass etwa Zwillinge gegenseitig ihre neuen iPhones entsperren können, hatte man schon am ersten Tag herausgefunden. Hier mag Apples 1:1000000 Verhältnis ja noch stimmen, aber jetzt macht gerade ein Video die Runde durchs Netz, bei dem ein Sohn das iPhone X seiner Mutter entsperrt. Einfach so.

 

Das ist ziemlich starker Tobak, wenn man bedenkt, dass gerade die eigenen Kinder vielleicht auf dem Smartphone das eine oder andere finden könnten, was sie nicht sehen sollten oder wenn auf dem Gerät etwa Firmen-Konten für EMail und Kontakte eingebunden sind.

Auffallend ist außerdem, dass die beiden das gegenseitige Entsperren offenbar vor dem Video ja schon das eine oder andere Mal getestet hatten. Denn Apples FaceID soll ja mit der Zeit lernen, dass sich das Gesicht des Nutzers verändert, etwa nach einem Friseur-Besuch oder einer Rasur bei den männlichen Nutzern. Dass das Gerät aber anscheinend den Wechsel von den langen Haaren der Mutter zu den kurzen Haaren des Sohnes zurück zu den langen Haaren der Mutter mitmacht, zeigt aber, dass dieses „Lernen“ wohl doch noch nicht ganz ausgereift ist.

Die Geschichte ist bei Wired gelandet, wo der Vater der Familie jetzt zugeben musste, dass seine Frau aufgrund der Problematik bei der Sicherung jetzt etwa alle Textnachrichten direkt löschen muss, wenn sie Sorge hat, dass ihr Sohn diese lesen könnte und sie nicht für seine Augen bestimmt sind.

Am Ende des Tages geht es natürlich darum, wie sensibel man seine Kinder im Umgang mit Smartphones erzieht und wie sehr man seinem Kind vertraut – ein ungutes Gefühl könnte aber dennoch bei einigen Besitzern eines iPhone X bleiben.

 

 


Quelle: wired

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