Tag Heuer Connected Modular – schöne Idee für erneuten Premium-Preis

Ich bin ja bis heute noch nicht ganz über die ursprüngliche Tag Heuer Connected hinweg. Eine absolut großartige Smartwatch, die sich wahrscheinlich wie geschnitten Brot verkaufen würde, wenn das Preisschild nur nicht mit 4-stelligen Beträgen aufwarten würde. Dennoch sehr erfreulich zu sehen, dass der Uhrenhersteller das Thema Smartwatches nicht abgeschrieben hat, sondern nun gestern ein neues Modell vorgestellt hat: die Tag Heuer Connected Modular 45.

Wie der Name andeutet, handelt es sich um einen modularen Ansatz, der das Uhrenelement, bzw. das Armbandelement recht einfach tauschen lässt.

 

Technisch ist die Tag Heuer Connected Modular 45 ein paar Stufen oberhalb anderer aktueller Smartwatches zu finden: rundes, 1,39 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 400 Pixeln im Durchmesser, das von einer Schicht Saphirglas geschützt wird, im Inneren arbeitet ein Intel Cloverdale Peak Prozessor mit 512MB RAM und der interne Speicher bemisst 4GB. Der Akku der Smartwatch ist 410mAh groß und soll laut Hersteller bei normalem Gebrauch bis zu 25 Stunden durchhalten. Erfreulicherweise besitzt der neue Handgelenkcomputer der Schweizer ein NFC-Modul, was für kontaktloses Bezahlen mittels Android Pay genutzt werden kann und durch ein integriertes GPS-Modul kann die Uhr alleine Laufstrecken festhalten. Allerdings fehlt der Smartwatch eine autonome Datenverbindung, was sie also letzten Endes immer an ein Smartphone bindet.

 

Beim Preis wird man dann aber schnell wieder von der Schwärmerei heruntergeholt: die verschiedenen Ausführungen, die sich in den Farbgebungen und den Materialien der Armbänder unterscheiden, starten bei 1.600 Euro. Zum Vergleich: für den Preis könntet ihr euch knapp 8 mal die Asus Zenwatch 3 kaufen.

Und trotzdem muss ich auch bei dieser Uhr der Schweizer zugeben, dass sie mir auf Anhieb zusagt und ich (wenn ich mit den Scheinen schmeißen könnte) mir eine solche Smartwatch gerne als Ersatz für die in die Tage gekommene Moto 360 an meinem Handgelenk holen würde.

 

 


Quelle: tagheuer

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