Surface Studio: Microsofts ernstzunehmende Konkurrenz für den iMac

Das ist er also. Der All in One PC von Microsoft, der gegen den Platzhirsch von Apple antritt: das Surface Studio.

 

Microsoft hat sich dieses Highlight beim gestrigen Event für den Schluss aufgespart und sicherlich nicht nur mich ziemlich begeistert. Ein riesiger 28″ Screen, der mit gerade einmal 12,5mm Dicke jeden iMac fett aussehen lässt, ausgestattet mit feiner Hardware.

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Dabei ist das Surface Studio in Konfigurationen von Core i5 bis Core i7 und 8GB bis 32GB Arbeitsspeicher erhältlich – wohlgemerkt auch für einen entsprechenden Preis: ab $3000 nimmt Microsoft dem geneigten Käufer dafür ab. Damit liegt man in der günstigsten Variante trotzdem über der teuersten Ausführung des letzten iMacs. Mobilegeeks haben einen sehr eindrücklichen Vergleich der jeweiligen All in Ones aufgestellt:

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Vergleich: Surface Studio und iMac (Mobilegeeks)

 

Spezifikationen des Surface Studio

  • 28 Zoll LCD Display
  • 4500 x 3000 Pixel (3:2 Aspect-Ratio)
  • Core i5 / Core i7 Skylake
  • 8GB / 16GB / 32GB RAM
  • 1TB / 2TB Speicher (SSD)
  • GTX 965M (2GB) / GTX 980M (4GB) Grafikkarte
  • 4 x USB 3.0
  • Displayport
  • 5Megapixel Frontkamera
  • Abmessungen Display: 637,35 x 438,9 x 12,5 mm
  • Abmessungen Basis: 250,0 x 200,0 x 32,2 mm
  • Gewicht: 9,56 kg

 

Dabei ist der höhere Preis vor allen Dingen durch die zusätzlichen Funktionen gerechtfertigt. Das Surface Studio ist nicht nur ein PC, sondern bietet dank Touchscreen und Unterstützung des Surface Pens und vor allem durch den mitgelieferten Surface Dial Eingabemöglichkeiten für in erster Linie die kreativen Menschen Möglichkeiten, die man auf Apples Pendant verzweifelt sucht.

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Bei einem Start-Preis von $2999 ist das natürlich eher kein PC für den heimischen, privaten Schreibtisch (es sei denn, man ist gewohnt, mit Geld um sich zu schmeißen). Erfreulicher wäre vielleicht eine etwas abgespeckte Version ohne Touch- und Stylus-Support gewesen, die sich eher im Raum 1000€ bewegt – hier könnte Microsoft dann eher mit dem einen oder anderen Casual-Käufer rechnen. Denn seien wir mal ehrlich: so sehr man es mit einer dedizierten Grafikkarte im Gaming-Segment bewirbt: dafür kauft sich wohl niemand ein Surface Studio.

 

 

 


via anandtech

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