Offiziell: Google kündigt den Now Launcher ab

Huch, was ist denn da los? In einer Ankündigung per Mail teilte Google nun mit, dass man die Entwicklung des Google Now Launcher in den kommenden Wochen einstellen werde. Warum? Unklar.

 

Der Google Now Launcher wurde vor vielen Monden vorgestellt und ist nicht nur bei mir der Launcher der Wahl für meine Android-Geräte. Er vereint ein einfaches Design, eine noch einfachere Bedienung und die Integration von Google Now in Form einer gesonderten Seite auf dem Launcher, auf der diverse, für mich relevante Informationen aufgeführt werden. Hier finde ich interessante Beiträge, Ergebnisse der letzten Sport-Ergebnisse, Informationen zu bestellten Atikeln (etwa bei Amazon), das Wetter und vieles Anderes.

 

Bereits im ersten Quartal ist Schluss

Jetzt hat man in einer EMail an die „Android GSM Partner“ bekannt gegeben, dass die App eingestellt wird – und das bereits in den nächsten Wochen. In der Mitteilung heißt es, dass man noch im ersten Quartal 2017 den Launcher aus dem Google Play Store entfernen wird und Hersteller ab dem 01. März die App nicht mehr als Launcher für neue Geräte einsetzen werden können. Man werden zwar noch weiterhin Updates durch die Google Suche App bieten – der Launcher selber sei aber abgekündigt.

 

Und dann?

Wie es danach weiter geht, ist unklar. Ich persönlich tippe darauf, dass Google den Pixel Launcher mit dem Ende des Now Launchers wohl endlich auch für andere Geräte freigibt. Damit könnte sich jeder normale Nutzer diesen auf das eigene Smartphone installieren, was bisher nicht ohne ein wenig Frickelei möglich ist. Von den Funktionen her unterscheiden sich die beiden nicht wirklich arg voneinander. Allerdings ist der Pixel Launcher noch nur exklusiv als Software-Feature auf den beiden Smartphones Pixel und Pixel XL verfügbar.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Hand in Hand mit der Freigabe des Google Assistant für ältere Smartphones geht. Denn dieser ist als die Weiterentwicklung von Google Now fester Bestandteil des Pixel Launchers.

 

 


Quelle: androidpolice

weitere Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.