LG arbeitet an Flaggschiff „Judy“, Vorstellung im Juni


Unter dem Codenamen „Judy“ entwickelt LG derzeit noch das neue high-end Smartphone für 2018 – im Gegensatz zum Vorgänger wird dieses aber erst Mitte des Jahres vorgestellt.

Letztes Jahr hatte LG den MWC genutzt, um das G6 der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit zwar zeitlich viele andere Hersteller geschlagen, aber sich auch selber ein Bein gestellt, da das Smartphone zu diesem Zeitpunkt noch nur mit dem Snapdragon 821 gefertigt werden konnte, was viele Käufer abgeschreckt hatte – auch wenn das Gerät auch damit sehr potent war.

Für 2018 hat man sich für einen späteren Release entschieden und arbeitet aktuell noch an dem Smartphone, das unter dem Codenamen „Judy“ geführt wird. Dabei soll Judy mit aktueller Hardware punkten und sich die besten Features anderer Geräte aus dem Hause LG zunutze machen.

Judy soll mit einem 6,1 Zoll großem FullVision Display mit 1440p kommen und damit etwas größer ausfallen als das G6, das mit 5,7 Zoll im 2:1 Format durchaus handlich ist. Das Panel wird angeblich 800nits hell und soll dabei bis zu 35% weniger Strom verbrauchen, als noch beim Vorgänger, wobei man nicht auf die POLED-Technik des V30 setzt, sondern erneut auf ein MLCD+ genanntes Panel, das HDR10 unterstützt.

Im Inneren soll der Snapdragon 845 werkeln, der zusammen mit 4GB RAM und 64GB interndem Speicher daher kommt. Die Kameras werden von 13 Megapixeln auf 16 Megapixeln aufgestockt, wobei hier wohl erneut auf die Kombination aus „normalem“ Shooter und Weitwinkelkamera gesetzt wird. Beide Linsen besitzen eine Blende von f/1.6. Neu bei dem Gerät, das wohl nicht plump LG G7 heißen wird, werden außerdem angeblich Stereolautsprecher sein. Beim G6 und auch dem V30 hatte LG die Chance verpasst, es wie etwa HTC oder Samsung zu tun und zusätzlich auch den Ohrhörer als Lautsprecher zu konzipieren. Außerdem soll auch hier kabelloses Laden möglich sein. Wobei es das ja auch im LG G6 gab – allerdings nur in bestimmten Regionen, in denen das Gerät verkauft wurde.

 

 


Quelle: venturebeat via evleaks

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