Apple hat ein Datum für den HomePod


Lange hat es gedauert, bis Apple endlich in die Puschen kam und den schon vor vielen Monaten angekündigten Heimlautsprecher HomePod endlich fertig zu bekommen. In den USA, Großbritannien und Australien kann er ab dem 26. Januar bestellt werden.

Es war eines der one more things, die Apple im Sommer letzten Jahres gezeigt hatte: ein Lautsprecher, der alles andere in den Schatten stellen sollte. Mit sechs Mikrofonen, einem Woofer und sieben Tweetern, sowie einem sich selbst regulierenden Klangbild (wie bei Googel Home Max: je nach Platzierung) und einem Preisschild von runde $350 soll er der beste der verfügbaren Heimlautsprecher werden. Und dann hörte man lange nichts.

Ursprünglich sollte der HomePod bereits Ende letzten Jahres zu haben sein, wurde dann aber verschoben. Und nun gibt es für die oben genannten Länder also ein Startdatum, bzw. eben eines, zu dem der Lautsprecher bestellt werden kann. Ab dem 09. Februar wird er dann zu kaufen sein.

Vergleich: Apple HomePod, Google Home, Amazon Echo

 

Apple braucht sich keine Sorgen machen

Jetzt wird vielleicht die erste Reaktion von vielen sein, dass Apple hier zu spät auf den Markt kommt. Schließlich sind Amazon schon lange mit dem Echo und dem Echo Dot (und den diversen Neuauflagen und Derivaten mit und ohne Display), Google mit dem Home, Home Mini und dem Home Max (der noch einmal $50 mehr kostet als der HomePod) und mittlerweile auch diverse Dritthersteller mit ihren Lautsprecher-Lösungen verfügbar.

 

Aber seien wir doch mal ehrlich: Wer in Apples Welt Ökosystem lebt, der wird sich auch den HomePod kaufen. Schließlich wird kein anderer Heimlautsprecher jemals die Möglichkeit erhalten, etwa Apple Music abzuspielen oder einen Film aus der iTunes-Sammlung auf dem AppleTV zu spielen oder eine iMessage zu versenden. Und von Apple erwarten, dass sie eine kleinere, erschwinglichere Variante á la Echo Dot oder Home Mini bringen, kann man sich wohl ebenfalls getrost abschminken. Denn eines muss man Apple lassen: entweder geht man all in or nothing. Und da wäre ein minderwertiges, kleineres Produkt mit weniger gutem Klang aber mit einem Preisschild von (unter) 100€ ein Affront.

 

 


via stadtbremerhaven

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