1 Jahr Google Fotos: 13,7 Petabyte, 24 Milliarden Selfies und Emoji-Suche

Mit einem interessanten Einblick in den Umfang von Google Fotos hat man den ersten Geburtstag eines der mächtigsten und meiner Meinung nach besten Google-Dienste begangen.  Im offiziellen Google Blog schmeißt man mit gigantischen Zahlen und einigen nützlichen Tipps um sich:

 

Google Fotos hat mit aktuell rund 200 Millionen Benutzern täglich mit Millionen von Uploads zu arbeiten und diese mit Tags und Labels zu versehen. Tatsächlich sind auf 13,7 Petabyte in einem Jahr mehr als 2 Billionen Labels gesetzt worden und 24 Milliarden davon waren Selfies. Dich durch die 14.365.491 Gigabyte an Fotos und Videos und über 1,5 Milliarden Animationen zu swipen würde übrigens geschätzte 424 Jahre dauern. Für einen Dienst, der noch so „jung“ ist, sind das ziemlich beeindruckende Zahlen.

Google gibt darüberhinaus noch Tipps für den Umgang mit Google Fotos im Browser und der App: So kann man sich am PC über die Tastenkombination SHIFT+? alle Tastenkürzel anzeigen lassen, um schneller durch die Galerien zu huschen. Die Suche nach bestimmten Bildern wird einfacher, wenn man nach mehreren Begriffen sucht, wie etwa dem Motiv und dem Aufnahmeort.

Es ist jetzt tatsächlich offiziell unterstützt, die Bilder und Videos anhand von Emojis zu durchsuchen. Wenn ihr also auf der Suche nach der tanzenden Frau im roten Kleid seid, könnt ihr ab sofort einfach das Emoji für verwenden.

google fotos batch edit

Endlich: Man kann jetzt im Nachhinein Bildern einen Zeitpunkt und Datum, sowie den Ort, an dem das Bild geschossen wurde geben. Das ist vor allen Dingen praktisch, wenn man ältere Bilder dem Cloud-Speicher hinzufügen will, denen aber beispielsweise das Geo-tagging fehlt.

Google gibt noch eine handvoll weiterer Tipps für den Umgang mit Google Fotos – es lohnt sich sicherlich für den einen oder anderen, selber einen Blick in den Blog-Beitrag zu werfen:

Zum Blog-Beitrag

 

PS: Google gibt einen Ausblick auf ein Easter Egg, dass sich im Foto-Editor unter Android verstecken soll. Als Hinweis gibt man nur „It’s out of this world.“ … Ob damit die Filter-Optionen gemeint sind, die nach Monden und Planeten unseres Sonnensystems benannt sind (Phobos, Deimos, Eris, Venus, …) oder vielleicht noch mehr zu finden ist, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht findet es einer von euch heraus?

 

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